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Das folgende Manuskript hilft, Amerika zu verstehen. Die anthroposophische Sicht auf den westlichen Kontinent hat sich dem Pfarrer und Oberlenker der Christengemeinschaft in jahrelanger Forschungsarbeit erschlossen, auch durch sein Wirken in Oakland und Sacramento im Amerika vor 50 Jahren.


Der Westen in geisteswissenschaftlicher Sicht

von Carl Stegmann, 1897-1996

Als Manuskript vervielfältigt. Herausgegeben vom Verfasser

(Mittlerweile im Verlag am Goetheanum)


Anlage und Aufgabe

SII Ein Wort zuvor:

  Diese Ausführungen über das innere Gesicht und die spirituelle Aufgabe Amerikas im Menschheitsganzen schrieb ich für diejenigen, welche mit der Anthroposophie vertraut sind. Es kann daher nur derjenige sie verstehen, der sich mit der Anthroposophie schon länger beschäftigt hat.

   Ich habe versucht, aus dem, was Rudolf Steiner bei sehr verschiedenen Gelegenheiten über den Westen der Welt, seine Gefahren, seine Anlage und Aufgabe, ausgeführt hat, mir ein Bild zu formen. Das tat ich nicht nur in den 5 Jahren, die ich nun in Amerika lebe, sondern das Interesse dafür begann mit dem Bekanntwerden des Buches über die Dreigliederung des sozialen Organismus und es wurde vertieft durch die Teilnahme am West-Ostkongreß in Wien 1922 (GA83). Die Dreigliederungsidee verhilft zum wachsenden Verständnis des Menschheitsgeschehens im Osten, in der Mitte und im Westen der Welt und erschließt ihre verschiedenen Veranlagungen und Aufgaben.

   Gerade diese Ideen impulsierten die von mir begründete Arbeiterschule im Ruhrgebiet. Sie bestand von 1928-1933, dann wurde sie von Hitler verboten. Durch die ganztägigen Kurse der Semester gingen doch einige hundert junge Arbeiter. Auf der Schule sprachen Persönlichkeiten wie Roman Boos ,Schweiz; Jürgen von Grone, Stuttgart; Zeylmans van Emmichoven, Holland und andere. Viele von den Vorträgen, die ich in diesen Ausführungen erwähne, wurden damals gründlich studiert. Ich sage das, um anzudeuten, daß die jahrelange Beschäftigung mit diesen Inhalten dann zu diesen folgenden Ausführungen führte. Bei dieser Arbeit hat mir Christine Stegmann mit ihren umfassenden anthroposophischen Kenntnissen und ihren Erfahrungen mit jungen Amerikanern in ihren Eurythmiekursen in Kalifornien sehr geholfen.

   Ich gebe diese Arbeit, die in deutscher und englischer Sprache erscheint, in zwei Teilen heraus. Der zweite Teil wird bald folgen.

                                                                                                         Carl Stegmann


I. Teil

1. Wandlungen in Amerika


S1  Amerika ist noch heute die produktivste Wirtschaftsmacht der Welt. Trotzdem ging es in den letzten Jahren durch eine langwährende, sich steigernde Krise, die noch keineswegs überwunden ist. Und man weiß auch nicht, wie und wann sie behoben werden kann und ob sie überhaupt zu beheben ist, ohne daß ein dauernder Schaden bleibt. In jeder Krise können die abwärtsziehenden Kräfte siegen oder sie kann, durch einen bewußten Einsatz, auch zu einem Erwachen führen. Die Krise begann, von außen gesehen, mit der Teilnahme an der kriegerischen Auseinandersetzung in Vietnam und dem Sturm, der sich dagegen in Amerika erhob. Nun hat Amerika sich vor einiger Zeit mit seiner Militärmacht ganz aus Asien zurückgezogen, hat damit dem vorwärtsdrängenden Kommunismus das Feld überlassen, was heute ja sehr deutlich geworden ist. Die Kämpfe werden ohne Amerika weitergehen, bis die kleinen Staaten kommunistisch geworden sind. Amerika hat durch seinen militärischen Rückzug aus Asien den Sturm im Inneren beschwichtigt, hat freiere Hand bekommen, um mit Rußland und China über neue Handelsverträge und über Abrüstungsfragen zu verhandeln; es hat auch erreicht, daß China und Rußland, in Asien allein gelassen, ihre Gegensätze wahrscheinlich vertiefen werden. Aber mit dem Kommunismus dringt nun unaufhaltsam westlich-marxistisches Denken und eine streng materialistische Weltanschauung in den spirituellen Osten ein. Es geschieht heute genau das, wovor Rudolf Steiner gewarnt hat, daß der Osten und der Wesen, was sich ja schon lange vorbereitete, aufeinander prallen, ohne daß eine vermittelnde spirituelle Mitte mitwirken kann ("Der Mensch als Zusammenklang..." GA230).

   Seit dem 15., 16. Jahrhundert schon dringt westliches Verstandesdenken, welches sich auf die Erforschung der Sinneswelt beschränkt, in den Osten ein. England, als damals gerade aufsteigende Weltmacht, trug dieses Denken mit seinen Handelsgesellschaften, seinen militärischen Besetzungen, seinem kulturellen Wirken in viele Völker und Kontinente hinein, besonders auch durch Indien zum Osten. Tausende von jungen Menschen aus Asien strömten später auf die europäischen Universitäten, so Sun Yatsen, so Gandhi und viele andere. Sie nahmen mit dem naturwissenschaftlichen Denken auch die sozialen, die marxistischen Gedanken S2 in sich auf, in gemilderter Form oder in extremer. Das bereitete dasjenige vor, was heute im Osten geschieht. Mit dem jetzigen Vordringen des Kommunismus kommt das alles in ein entscheidendes Stadium.

   In der Gegenwart spielt sich nicht nur ein äußerer, sichtbarer, sondern auch ein unterirdischer nicht sichtbarer Kampf ab zwischen westlich-materialistischem Denken und der alten Geistigkeit des Ostens. Der Osten sieht die Gefahr! Er ging zu einer Gegenoffensive über. Überall sieht man heute die Missionare östlicher Religionen und Anschauungen in den westlichen Völkern, besonders auch in Amerika. Aber der Osten, das kann man heute deutlich sehen, wird mehr und mehr vom westlichen Denken durchsetzt. Was bedeutet das? Alte Hellseherkräfte, alte atavistische Geistigkeit wandeln sich in Denkkraft. Mit dem stärkeren Aufleben intellektueller Denkkräfte im Osten schwinden langsam alte atavistische Seelenfähigkeiten. Gandhi, der trotz seiner Verbundenheit mit der Bhagavad Gita westliches Denken, welches er in seiner Londoner Studienzeit aufnahm, nach Indien brachte, wurde von einem Hindu umgebracht. Was wir in der Gegenwart als den äußeren Geschichtsverlauf wahrnehmen, ist nicht nur Außenereignis, sondern offenbart immer auch ein inneres Geschehen. In Wahrheit stehen wir heute in der dramatischsten geistigen Auseinandersetzung: Alte Geistigkeit vergeht im Osten, westliche Bewußtseinsentwicklung wandelt das Gesicht der Welt.

   Werfen wir noch einen Blick auf den mittleren Osten; denn was dort geschah zwischen Israel und den Araberstaaten, hat viel zu tun mit der heutigen Krise in Amerika, mit der Weltkrise. Beim Entstehen des neuen Israel wirkten in vielen Seelen alte religiöse Prophezeiungen mit. Jetzt, nach einigen kriegerischen Auseinandersetzungen mit den Arabern, ist Israel von solch schwerbewaffneten arabischen Staaten umgeben, wie nie zuvor. Und sie rüsten immer noch weiter auf, denn sie haben heute das Geld dazu. Seitdem sie entdeckten, welche Macht ihnen mit der Ölerzeugung gegeben ist, wie anfällig alle Industriestaaten, selbst das große Amerika, ohne genügend Öl sind, benutzen sie es als ein politisches und wirtschaftliches Machtmittel. Und plötzlich sind sie als eine kapitalistische Großmacht da. Ihre Geld ist in jedem westlichen Land willkommen, auch in Amerika. Amerika hat in diesen Krisenzeiten nie einen solchen Energiemangel erlebt, mag er aus einem Mangel an Öl gekommen sein oder aus einem Mangel an Geld, das teuere Öl zu zahlen. S3 Amerika hat immer aus dem Vollen gelebt. Jetzt ist es anders geworden. Es muß sich einschränken, und das wird Jahre dauern.

   Verschlimmert wird die Situation durch die seit Jahren langsam heraufkommende Inflation. Das Geld wurde entwertet, die Preise stiegen rapide. Die einsetzende Rezession, welche sich zu einer Depression ausweitete, bringt immer mehr Arbeitslose. Die Zahl der Arbeitslosen steigt von Woche zu Woche. Zeiten einer großen Arbeitslosigkeit können gefährlich werden. Zu den wirtschaftlichen Schwierigkeiten kommen hier noch die inneren Erschütterungen, welche die sogenannte Watergate-Affäre auslöste. Man darf das nicht unterschätzen! Wenn man weiß, welches hohe Ansehen das Präsidentenamt in Amerika genoß, kann man erst die Tiefe der Vertrauenskrise ermessen, die aus den Enttäuschungen, Erbitterungen, dem Zorn, aus Hohn und Verachtung erwuchs. Vieles ist in den Seelen zerstört worden und viel Explosivstoffe sind abgelagert deren Wirkungen sich erst später zeigen werden. Das Kriminelle wuchs in den letzten 10 Jahren enorm. Daß es nicht haltmachte bei der Führung des Staates, war das Erschütternde dieser Angelegenheit. So kommt zu einer ernsten Wirtschaftskrise eine aufgewühlte Seelenverfassung hinzu. Es hat den Anschein, als ob Amerika in den Jahren bis zur Jahrhundertwende große Wandlungen durchmachen wird. Noch ist nicht entschieden, wohin es führen wird.

   Kann das alles auch zu einer stärkeren Besinnung auf die inneren Kräfte Amerikas führen? Sicher nicht bei den Vielen, aber vielleicht in vielen ernst-suchenden Menschen. Und auf diese kommt es an! Es sind manche Anzeichen dafür vorhanden, besonders bei der jüngeren Generation. In vielen jungen Menschen ist eine Sehnsucht nach einem geistigen Erwachen rege. Vielfach suchen sie dieses Erwachen noch in alten religiösen Zusammenhängen oder in östlichen Bewegungen. Im nächsten Jahr, 1976, feiert Amerika sein 200-jähriges Bestehen. Viele Persönlichkeiten arbeiten daran, daß dieses Ereignis nicht nur mit vielen schönen Reden und Festlichkeiten an den Menschen vorüberrauschen wird, sondern daß es doch bei einer größeren Anzahl von Menschen zu einer Besinnung auf die tieferen Kräfte Amerikas führen könnte, zu einem bewußteren Ergreifen der Kräfte, die bei der Entstehung Amerikas in den Herzen vieler Persönlichkeiten mitwirkten. Es sind die Kräfte, welche die individuelle Freiheit der Persönlichkeit wollten, welche das gleiche Recht für alle in Amerika Lebenden anstrebten, das Recht zur freien Ausübung der Religion S4 und jeder anderen Anschauung, die Anerkennung der Menschenwürde, weil jeder aus Gott geboren ist. Mag das heute noch so sehr verdunkelt sein, mag das Gegenteil davon entstanden sein, trotzdem leben diese Kräfte tief verborgen in den Seelen weiter.

   Das kommt zum Ausdruck, wenn man von dem "Weg Amerikas" ("America's Way of Life") spricht und damit etwas Besonderes meint, auch wenn jeder es anders deuten würde. Oder wenn man, was nicht selten ist, vom "Traum Amerikas" ("The Dream of America") spricht. Es ist ein Gefühl, daß bei der Entstehung Amerikas etwas mitwirkte, was nicht von dieser Welt ist, was aus den schaffenden Urträumen der Welt kam; wirkende Kräfte, welche noch unerkannt tätig sind. Dieser schöpferische Traum kann zu jeder Zeit in geeigneten Persönlichkeiten aufsteigen, und ist tatsächlich in dieser Weise in ihnen aufgetaucht. Sie haben darüber gesprochen, manchmal undeutlich, manchmal nur stückweise, ohne zu erkennen, wovon sie sprechen, manchmal auch sehr deutlich: Schriftsteller, Dichter, Philosophen, religiöse Künder, auch Menschen aus der Wirtschaft und dem politischen Leben.

   Hier nur einige Beispiele: Prof. Charles Reich sagt in seinem Buch: "The Greening of America": "Der Amerikanische Traum war nicht, am wenigsten am Anfang, der Typ eines engen Materialismus." Der Rev. Dr. Peter Marshall in einer Predigt: "Der Amerikanische Traum": "Was ist Amerika?... Wir können nicht über die Zukunft mit Realismus sprechen, wenn wir nicht die Vergangenheit kennen. Was hat Amerika der Welt zu geben? Nur Korn oder Geld oder Kleidung oder Kriegsausrüstungen, dann haben wir den Krieg und den Frieden bereits verloren." "Wir haben mehr zu geben, und ich meine nicht, mehr Dollar, Traktoren, mehr Gewehre. Wir haben mehr zu geben... nämlich unsere Ideale von menschlicher Würde, unseren Glauben, unsere Anschauung des Lebens, unsere Art der Rechte, unseren "Amerikanischen Traum". "Hier kommt es zunächst nur darauf an, zu sehen, daß Menschen da sind, die ein anderes Amerika sehen und wollen. Thomas Wolfe in seinem Buch: "You can't go home": "Ich glaube, daß wir hier in Amerika verloren sind, aber ich glaube, wir werden wiedergefunden werden." "Ich denke, die wahre Entdeckung liegt noch vor uns. Ich denke, die wahre Erfüllung unseres Geistes... wird noch kommen." Beachtenswert ist, was ein ehemaliger Kommissar für indianische Angelegenheiten, John Collier, in einem Buch über die Indianer und ihre spirituellen Anschauungen schrieb: "Der eigentliche Grund für die verzweifelte Lage S5 unserer Welt ist, daß wir die Leidenschaftlichkeit und die Ehrfurcht vor der menschlichen Persönlichkeit und vor dem ewigen Weben zwischen Leben und Erde verloren haben, was die Indianer Amerikas als zentrales heiliges Feuer schon von der Steinzeit gehütet haben. Unsere ferne Hoffnung muß daher sein, das heilige Feuer in uns allen wieder zu entfachen. Dies ist unsere einzige Hoffnung von Dauer." (Zitat aus "Licht aus dem Westen")

   Russel W. Davenport, der im zweiten Weltkrieg die Anthroposophie kennenlernte, hatte zwei Hauptlebensziele, einmal unentwegt für die Freiheit der menschlichen Persönlichkeit zu wirken und zweitens immer tiefer die eigentliche Aufgabe Amerikas zu ergründen. Er hatte die Überzeugung, daß hinter dem Wort "Dream of America" mehr verborgen ist, als die Menschen gewöhnlich meinen. Man hat nicht nur auf das zu sehen, was die Menschen darüber sagen, sondern was spirituelle mitgewirkt haben mag bei der Entstehung eines neuen Volkes, in welchem die Vertreter aller Nationen zusammenströmten. Davenport sagt in seinem Buch "Dignity of Man": "Eine Aufgabe liegt vor Amerika von überwältigender Größe, d.h. die Aufgabe zu erlernen, wie der Mensch die Natur und das Menschenschicksal in neuer Weise ergründen kann. Damit wird auf die Möglichkeit eines Wissens, das wir noch nicht haben, hingewiesen. Und wir werden einmal erkennen, daß in diesem Wissen und in diesen Hinweisen nicht nur die Lösung des amerikanischen Dilemmas liegt, sondern auch die Grundlagen für eine wahre Idee des freien Menschen zu finden sind." Nun ist es ganz gleichgültig, wie weit man damit kommt, oder ob man das Dilemme Amerikas in absehbarer Zeit lösen kann oder nicht, sondern daß Menschen da sind, welche die wahren, wirkenden Kräfte erkennen können, die in und hinter dem Westen wirksam sind. Davenport war sich vollkommen darüber klar, daß dieses nur durch die Geisteswissenschaft, durch die Anthroposophie möglich ist.

   Rudolf Steiner hat darauf hingewiesen, daß der Westen, besonders Amerika im Willen lebt, auch dort, wo es denkt und forscht: "Und immer wieder sehen wir gerade in der amerikanischen Literatur auf den Willen des Menschen als auf die ursprüngliche Wesenheit hingedeutet." Sie sagen: "Willst du die Individualität des Menschen kennenlernen, so schaue auf seinen Willen" (GA83). Im Willen liegt die ganze Zukunft des Menschen verborgen. Rudolf Steiner sagte von Amerika, daß dort eine verhältnismäßig einfache Anschauung von der Welt vorhanden ist, "daß sie aber merkwürdige Keime der Zukunft in sich trägt." S6

   Er führte aus, daß eine Verständigung zwischen dem, was als ein neues Geistiges in Europa gewachsen ist und Amerika kommen muß, damit es seinen ihm eigenen Weg finden kann. Dieser Weg ist heute noch verhüllt: "Gelüftet muß der Schleier nur werden, damit, nachdem seit der Entdeckung Amerikas genügend Zeit verflossen ist, zu der Unbewußtheit auch die Bewußtheit eintreten kann, denn sonst würden, wenn nicht Bewußtheit eintreten würde, nach und nach die Kräfte (Gegenkräfte) übermächtig werden; und es würden Bedingungen, die verhältnimäßig zur Wohltat der Menschheit entstanden sind, in der Zeit der Unbewußtheit zum Fluch der Menschheit werden". Würde das unbewußt bleiben, was in Amerika wirkt, dann kann nur Ungutes daraus entstehen. Was nicht bewußt ergriffen wird, das wird eine Beute der Gegenmächte, der Gewalten, die "übermächtig" werden können und heute schon aus dunklen Seelentiefen hervorbrechen. Ringt man aber um Bewußtwerdung der inneren, geistigen Kräfte, die sich hier in den äußeren Vorgängen manifestieren, um Bewußtwerdung der willenshaften Veranlagung des westlichen Menschen und was sie als Möglichkeiten in sich birgt, um Bewußtwerdung der Aufgabe des Westens und was ihr entgegensteht, dann offenbart sich nicht nur eine neue, sonst verborgen bleibende Welt, sie fängt an, sich zu realisieren. Selbst um das größte Ereignis der Menschheitsentwicklung, das Mysterium von Golgatha, für die Menschheit fruchtbar zu machen, mußte wenigstens ein Mensch, Johannes, da sein, um es in seiner spirituellen Bedeutung zu verstehen.


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