Anmerkungen 0-8.4

 

Hinweise auf Rudolf Steiner werden mit der Benennung der Buchausgaben aufgeführt. Die elektronische Gehhilfe (HDD) diente bei der Auffindung von Ausführungen, die früher einmal beim "Zyklenschlotzen" verinnerlicht wurden, seither aber GA-numerisch abhanden gekommen sind. Bekanntlich sollte man übersinnliche Forschungsergebnisse nicht dem Gehirn einverleiben wollen, es ist nicht für sie gebaut, auch wenn wir sie damit verstehen können (GA21-Anhang). Wäre es anders, dann hätten wir die übersinnliche Wahrnehmung schon. Rudolf Steiner hat auch darauf hingewiesen, daß Anthroposophie einmal volkstümlich werden wird, wenn das auch noch lange dauern kann. Das muß nicht auf Kosten klarer gedanklicher Gliederung gehen. Und die Anknüpfung und Einbettung in das allgemeine Kulturleben nicht nur der Wissenschaften (die bei Hans Erhard Lauer in vorbildlicher Weise erlebt werden konnte), sondern auch der gemütshaften Gestaltung des Volksseelendaseins - statt dünkelhafter Abgrenzung - ist wünschenswert. In der Folge dürfte auch die Ausgrenzung anthroposophischer Arbeit im öffentlichen Bewußtsein ein allmähliches Ende finden! Das mißtrauische Hinschielen auf "Angriffe" verhindert die positive und konstruktive Zuwendung zum Zeitgeschehen.

Die Stellungnahmen im Internet, die eine Flut von esoterisch-kommerziellen Inhalten in diesem Medium beklagen und damit dessen Mißbrauch feststellen und gerne verhindert sehen wollen, kennzeichnen die andere Seite. Diese "Enthüller" benehmen sich wie der Kreter, der da sagt, daß alle Kreter lügen. Also brauchen auch sie nicht ernstgenommen zu werden, denn da soll in alter Machtspruchmanier Unliebsames eliminiert werden. Ein Begriff von konstruktivem Dialog kommt so auch nicht auf. Sicher muß auch das Internet rechtsstaatlich geregelt sein. Dabei werden aber nicht Meinungsmonopole unterstützt und Anschauungen unterdrückt!

   

 Das Motto in Kap. Ia aus Bertold Brechts "Lied von der Moldau" (Kap.6):

"Am Grunde der Moldau da wandern die Steine, es liegen drei Kaiser begraben in Prag,

das Große bleibt groß nicht und klein nicht das Kleine, die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag, Es wechseln die Zeiten, die riesigen Pläne der Mächtigen kommen am Ende zum Halt, Und gehen sie einher auch wie blutige Hähne, es wechseln die Zeiten, da hilft kein Gewalt"

  (http://arbeiterlieder.de)


Die Bezüge auf Texte von Rudolf Steiner können auch auf folgenden Webseiten eingesehen werden: 

http://rudolf-steiner.de;http://goetheanum.org;http://rudolf-steiner.com;

http://wiki.anthroposophie.net

 

0.o Der Verfasser dieser Zeilen hatte von Cown Nögge wie alle anderen damaligen Mitarbeiter des Forum3 in Stuttgart einen "Narrenpiegel" (31.3.1979) vorgehalten bekommen, bzw. einen Text, in dem ein solcher Spiegel liebevoll und gleichzeitig in schonungsloser Offenheit in Reime gesetzt war. Der Verfasser rangierte damals als "Geschäftsführer" und wurde von Nögge als derjenige geschildert, der, was andere seelisch auf sich wirken lassen, zählt und rubriziert. Clown Nögge schloß seine Reime mit: "Wisse - es spiegelte ein Narr". Und Narren durften ja eigentlich zu jeder Zeit an allen Höfen sagen, worüber andere lieber schwiegen. Im Forum3 war der Drachenkämpfer darüber aber doch eher verschnupft.

0.0aKarl-Martin Dietz in"Die Drei", 2/12:"Anthroposophie und die Zukunft der Vernunft - Was heißt eigentlich Wissenschaftlichkeit?". 

   Zu dem 70. Geburtstag des 68ers hat Martin Kollewjin eine Laudatio ('Goetheanum' Nr. .) verfasst. Die tapferen Esoteriker dieser Zeitschrift haben extra ein Emblem auf das Titelblatt plaziert, das die profunden Inhalte dieses Anrufes versinnbildlichen soll. Ein lernwilliger Esoteriker darf hier nachfragen, warum die apokalyptischen Grundlegungen des 'Hardenberg-Instituts' so verschleiert dargestellt werden, daß nur die Insider in die Erleuchtung eintreten können? Denn die apokalyptischen Siegel werden zwar besprochen, aber nicht dargestellt. Fürchtet man sich vor ihrer Darstellung? Oder hat das Institut nicht die Bodenhaftung, die Herr Kollewjin ihm so gerne bescheinigen wollte? Schade - Johannes der Apokalyptiker ist nicht so elitär mit seiner Botschaft umgegangen!

0.0bWalter Abendroth bezeichnet in seinem Buch'Rudolf Steiner und die heutige Welt - Ein Beitrag zur Diskussion um die menschliche Zukunft'die Anthroposophie als ein in sich geschlossenes wissenschaftliches System. Rudolf Steiner weist aber daraufhin, daß es gerade darum bei der Anthroposophie nicht gehe, im Gegenteil sei die Anthroposophie als System ein schlechteres als alle anderen, denn es geht in ihr um die Ergänzung der systematischen Wissenschaften - zwar mit den wissenschaftlichen Methoden, aber diese auf das seelisch-geistige Feld angewandt.

0.0c "Das Wesentliche im Zeitgeschehen"- so hieß eine 14-täglich erscheinende Kommentierung des Zeitgeschehens, die Herbert Hillringhaus (1912-1987), Gründer des Novalis-Verlages und des Verlages"Die Kommenden". Seither gibt es nichts vergleichbar Überschauendes und Belesenes aus dem internationalen Bereich des Journalismus.

0.1GA 10, S105, Motiv aus „Wie erlangt man Erkenntnisse der geistigen Welten

0.2Rudolf Steiner: "Die Nebenübungen"- Sechs Schritte zur Selbsterziehung. Die ersten 3 Übungen sind innerseelische Übungen, die zweiten 3 Übungen können nur im sozialen Verkehr vollzogen werde - die seelische Richtung dreht sich um. Hier kann schon auf den 6-Stern hingewiesen werden, der so auch als ein Symbol für diese Übungen gesehen werden kann. Dabei muß bedacht werden, daß es sich bei den"Nebenübungen"um die Ausbildung der sogenannten 12-blättrigen Lotusblume handelt. Die erste Hälfte der Lotusblume ist schon in Zeiten veranlagt worden, wo die Menschheit von den Hierarchien noch nicht abgenabelt war. Die zweite Hälfte der Lotusblume und damit die zweite Hälfte der Menschheitsentwicklung nach dem Mitte-Geschehen, dem Mysterium von Golgatha, ist Sache der Freiheitsentwicklung, in deren positivem Verlauf dann die alten Veranlagungen wieder aufscheinen."Chakren-Arbeit"muß dies berücksichtigen, denn nur an den bisher gewachsenen Gebilden zu arbeiten, heißt u.U. sogar, deren Vervollständigung zu verunmöglichen und damit die Zukunft des Menschen zu verstellen. Emil Bock:"Moses und sein Zeitalter"- der Stab des Moses. S.a. Karl-Martin Dietz: "Die Suche nach Wirklichkeit", S22f.

GA124 - In dem Vortrag: 'Die Zeichensprache des Makrokosmos im Markus-Evangelium' aus dem Zyklus 'Exkurse in das Gebiet des Markus-Evangelium' finden sich Ausführungen über den Jesaja-Ausspruch: "Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her, der soll dir den Weg bereiten. Hört, wie es ruft in der Wüste: bereitet den Weg des Herrn (Kyrios), macht eben seine Pfade". Hier kann ein Bezug zu den 'Nebenübungen' entdeckt werden: In der vorchristlichen Zeit war das 'Ich' - des Menschen noch kaum entwickelt, die Persönlichkeit speiste sich aus den reichen spirituellen Erlebnissen des Seelischen (Astralischen), das in Denken, Fühlen und Wollen sich auslebte. Dieses Erleben wurde immer dünner bis dahin, daß der Mensch sich damit wie in einer Wüste empfand. Die Herrschaft des 'Ich' war noch Zukunftsmusik. Die eigentliche Persönlichkeitskraft - das 'Ich' wurde erst zugänglich durch das Mysterium von Palästina bzw. Golgatha. Da wurde makrokosmisch geboren, was in der Entwicklung des einzelnen Menschen seither die Möglichkeit, aber auch Aufgabe ist: die Herrschaft (Kyrios) über die Seelenkräfte. Und diese wird in den Nebenübungen in bescheidenster, aber dafür in nachhaltigster Wirksamkeit geübt!

0.3aGA 34, S213

0.3bRoland Benedikter in"Sozialimpulse"Nr. 2/2012

0.3cEs gibt in vielen Varianten den Spruch von Rudolf Steiner:"Willst Du dich selbst erkennen, so schau in die Welt - willst Du die Welt erkennen, so schau in Dein eigenes Innere", siehe GA 40

0.3d"Das Goetheanum"Nr. 22/2013, ein Beitrag von Curro Cachinero"Beuys im Haken-Kreuzfeuer": Am 20.Mai 2013 ist Hans-Peter Riegels Beuys-Biographie erschienen. Darin verarbeitet er eine Menge nahezu kriminalistisch recherchierter Informationen aus dem Privatleben des Künstlers, das er zu einem neuen Bild verwebt:Beuys als verkappter Anthroposoph und Altnazi. Dies löste eine Mediendebatte aus. Der 'Spiegel' druckte einen polemischen Artikel, in dem Beuys wie auch Steiner diskrediert werden. Im 'Deutschlandfunk' wies Klaus Staeck, Präsident der 'Berliner Akademie der Künste', der viele Jahre mit Beuys gearbeitet hat, Riegels Thesen zurück. Die dpa kommentierte das Buch kritisch. Es bringe zwar Erkenntnisgewinn, da es Beuys Bezüge zu Steiners Ideen stärker als bisher herausarbeite, doch Steiner als 'alleinige Inspirationsquelle' darzustellen, greife zu kurz: Riegel halte sich zugute, nüchtern zu schreiben, konzentriere sich aber nur aufs Negative, was seine Sicht verenge. Beuys' Freiheitsimpuls, seine Fähigkeit zur Selbstironie - all das würde ausgeblendet. Auf 'Themen der Zeit' kommentiert Michael Mentzel und verweist auf eine Stellungnahme von Rainer Rappmann: www.goo.gl/1Dakh. Zur dpa-Meldung: www.goo.gl/Rf8Xr.

0.4aKerstin Decker im"Berliner Tagesspiegel"in  ihrem Artikel über Friedrich Schorlemmer, 26.9.2012

0.4bWolf-Ulrich Klünker:"Keine Rezension - zu Peter Selgs Steiner-Biografie"in"Das Goetheanum"Nr. 11/2013

0.4cGoethe, Maximen und Sprüche

0.5aAndre Bartoniczek:"Imaginative Geschichtserkenntnis - Rudolf Steiner und die Erweiterung der Geschichtswissenschaft", Einleitung. Bei der Darstellung wurde wohl übersehen, daß Hans Erhard Lauer die Anregungen von Rudolf Steiner für eine Grundlegung der Geschichtsphilosophie aufgegriffen und in seinem dreibändigen Werk ausgearbeitet hat("Geschichte als Stufengang der Menschwerdung")

0.5bJohann Gottlob Fichte

0.5cLeopold Ranke

0.5dFaust I, 575-577:"Was ihr den Geist der Zeiten Geist heißt, das ist im Grund der Herren eigner Geist"

0.5eAndre Bartoniczek:"Imaginative Geschichtserkenntnis, Steiner und die Erweiterung der Geschichtwissenschaft"S228, das Zitat:"...Die Bergeslast der Überlieferung und dumpfer Vorurteile Alp, sie werden stets erdrücken der besten Worte Kraft..."übernimmt A.Bartoniczek aus Rudolf Steiners Mysteriendramen GA14, in denen in Gestalt des Capesius die Probleme bei der Begegnung von Geschichts- und Geisteswissenschaft individualisiert und in ihrer Sseelendramatik dargestellt werden.

0.5f Walter Abendroth:  "Rudolf Steiner und die heutige Welt" - Ein Beitrag zur Diskussion um die menschliche Zukunft. S112+118. Abendroth bezieht sich auf den Aufsatz von Rudolf Steiner: "Freie Schule und Dreigliederung" aus GA24. Zu dem Ausblick auf die biograpischen Lebensstationen S 144 im Kapitel "Anthroposophische Lebenshilfen" 

0.5g Jens Göken:"Den HImmel spüren sie in sich". Das vollständige Zitat lautet: "Und jetzt beginnt die Zeit - und darinnen liegt vielfach der Grund für das Stürmische unserer Zeit -, jetzt beginnt die Zeit, in welcher die Seelen aus der geistigen Welt, indem sie durch die Empfängnis und die Geburt zum irdischen Leben heruntersteigen, sich Bilder mitbringen, Bilder, wenn sie mitgebracht werden aus dem geistigen Leben in dieses physische Leben herein, müssen unter allen Umständen, wenn Heil für den Menschen und für sein soziales Leben entstehen soll, unbedingt sich mit dem astralischen Leib verbinden, während sich das Bildlose nur verbindet mit dem Ich. Und es war vorzugsweise die Auslebung des Ich, welche in der Menschheit seit der Mitte des 15. Jahrhunderts geblüht hat. Jetzt aber beginnt die Zeit, wo der Mensch fühlen muß: In dir leben aus vorgeburtlichem Leben heraus Bilder, die mußt du in dir während des Lebens lebendig machen. Das kannst du nicht mit dem bloßen Ich, das muß tiefer in dich hineinwirken; das muß bis in den astralischen Leib hineinwirken.

   Nun ist es ja zunächst meistens so bei der Menschheit, daß sie widerstrebt diesem Hineinleben der vor der Empfängnis erlebten Bilder in den astralischen Leib. Die Menschen stoßen gewissermaßen das zurück, was sich aus den Tiefen ihres Wesens heraus in den astralischen Leib hineinleben soll. Die Nüchternheit, das Prosaische der neueren Zeit ist ja ein Grundcharakterzug und es gibt heute sogar breite Strömungen, die sich dagegen wehren, daß man durch die Erziehung schon dafür sorgt, daß dasjenige, was aus der Seele aufsteigen und im astralischen Leib sich geltend machen will, auch wirklich zur Geltung komme. Es gibt trockene Nüchtlinge, welche die Erziehung durch Märchen, Legenden, durch das, was von der Phantasie durchstrahlt ist, eigentlich ausschließen möchten. In unserem Waldorfsystem haben wir gerade in den Vordergrund gestellt, daß der Unterricht und die Erziehung bei den die Volksschule betretenden Kindern ausgehen von bildhafter Darstellung, von einem lebendigen Hinstellen der Bilder, von Legendarischem, von Märchenhaftem. Und auch dasjenige, was die Kinder zunächst eerfahren sollen über die Wesen und Vorgänge im Tierreich, im Pflanzenreich, im Mineralreich, soll nicht in trockener, nüchterner Weise gesagt werden, sondern das soll gekleidet werden in das Bildhafte, in das Legendarische, in das Märchenhafte. Denn was da tief drinnen sitzt in der4 Kinderseele, das sind die in der geistigen Welt gempfangenen Imaginationen. Die wollen herauf. Und wenn der Lehrer oder der Erzieher sich richtig zum Kinde verhält, bringt er ihm Bilder entgegen. Und indem der Lehrer Bilder vor das kindliche Gemüt hinstellt, zucken herauf aus dem kindlichen Gemüt diejenigen Bilder, oder besser gesagt, die Kräfte der verbildlichenden Darstellung, die empfangen worden sind vor der Geburt oder, sagen wir, vor der Empfängnis.

   Wenn nun das unterdrückt wird, wenn der trockene Nüchtling heute erzieht und unterrichtet, dann bringt er schon von früher Jugend etwas, was schon eigentlich gar nicht dem Kinde verwandt ist, an das Kind heran: die Buchstaben. Denn die Buchstaben, wie wir sie heute haben, die haben nichts mehr mit alten Bilderbuchstaben zu tun, sind etwas dem Kinde im Grunde genommen Fremdes, das erst aus dem Bilde herausgeholt werden sollte, so wie wir es in der Waldorschule versuchen, es zu machen. Man bringt das Unbildliche an das Kind heran; das Kind aber hat da in seinem Leibe Kräfte - ich meine natürlich die Seele, wenn ich jetzt vom Leibe spreche, wir sagen ja auch der "Astralleib" -, das Kind hat in seinem Leibe Kräfte sitzen, welche es zersprengen, wenn sie nicht heraufgeholt werden in bildhafter Darstellung. Und was ist die Folge? Verloren gehen diese Kräfte nicht; sie breiten sich aus, sie gewinnen Dasein, sie treten doch in die Gedanken, in die Gefühle, in die Willensimpulse hinein. Und was entstehen daraus für Menschen? Rebellen, Revolutionäre, unzufriedene Menschen, Menschen, die nicht wissen, was sie wollen, was mit keinem möglichen sozialen Organismus vereinbar ist, was sie sich nur vorstellen, was in ihre Phantasie hätte gehen sollen, da nicht hineingegangen ist, sondern in ihre sozialen Treibereien hineingegangen ist.

   Und so kann man sagen...: Wenn heute die Welt revoltiert, da ist es der Himmel, der revoltiert, das heißt der Himmel, der zurückgehalten wird in den Seelen der Menschen, und der dann nicht in seiner eigenen Gestalt, sondern in seinem Gegenteile zum Vorschein kommt, der in Kampf und Blut zum Vorschein kommt, statt in Imaginationen. Es ist daher gar kein Wunder, wenn jene Menschen, die sich an solchem Zerstörungswerk der sozialen Ordnung beteiligen, eigentlich das Gefühl haben, sie tun etwas Gutes. Denn was spüren sie in sich? Den Himmel spüren sie in sich; er nimmt aber nur karikaturhafte Gestalt an in ihrer Seele. So ernst sind die Wahrheiten, die wir heute einsehen sollen." 

0.5h Der Verfasser hat bei Klassensprecherversammlungen 1970 im Wirtschaftsgymnsium das Auftreten der studentischen Marxisten als indoktrinär empfunden. Die Sprache wurde gleichsam als Hammer eingesetzt, mit dem die Dickschädel eingeschlagen werden sollten. Dagegen setzte das Auftreten der Neonazis"Aktion Widerstand"nicht intellektuell an, sondern war immer mit einer tätlichen Drohung verbunden, wie das in den frühen 70er Jahren in einer Teestube erlebt werden konnte:"Erklärt mal, warum Ihr hier alles rot angemalt habt".Diese Frage war gestellt bei gleichsam aufgekrempelten Hemdsärmeln.

0.6 Marx/Engels/Lenin, Horkheimer, Adorno, Marcuse, Habermas, auch Mitscherlich auf dem Feld der Soziologie, Fromm,  Freud/Adler/Jung als Psychologen, Weizenbaum als Computerfachmann, Jungk und Flechtheim als Zukunftsforscher  u.v.a

0.7 In den Universitäten entstand der Tumult hauptsächlich in den soziologisch-philosophischen Disziplinen. Die "Notstandsgesetze" sollen dafür der Auslöser gewesen sein. Im übrigen Kulturleben wurden "antiautoritäre" Kindergärten und Schulen gegründet; in der Politik entstand die "außerparlamentarische" Arbeit, auch der Bürgerinitiativen und der Friedensbewegung, später kam die Gründung einer neuen, "grünen" Partei; in der Wirtschaft entstanden die verschiedensten "alternativen" Betriebe mit der Erzeugung, dem Vertrieb und der Verwertung von Bioprodukten, d.h. chemiefreier Nahrung und Kleidung. "Alternativ"-Strom kam erst mit dem ungehemmten Einsatz der Atomkraft auf. So wurde die Alternativbewegung auf allen drei wesentlichen Bereichen der Gesellschaft aktiv - in der Industrie, im Finanz- und Versicherungswesen jedoch kaum. Die Ökobank der Linken konnte sich nicht halten, die Übernahme durch die anthroposophische GLS-Bank ermöglicht seitdem ein weiteres Wachstum auf diesem Sektor. Anthroposophische Einrichtungen, die auf allen diesen Feldern schon ein halbes Jahrhundert tätig waren, wurden von den "Linken" in der Alternativbewegung oft als "angepaßt" und "systemimmanent" angesehen. Diese Abgrenzung geschah wohl auch deswegen, weil der anthroposophische Ansatz wenig revolutionär scheint. Aber er hat konkrete evolutionäre Strategien, deren "Radikalität" (= an der Wurzel anpackend) aber nicht lauthals in den Vordergrund gestellt wird. Ein aufmerksamer Zeitgenosse, Joseph Huber, hat von seiner "linken" Warte aus die Arbeit der Anthroposophen gewürdigt, wenn auch selbstverständlich in kritischer Distanz, aber auch in humorvoller Anerkennung(s.Kap.10 + Anmerkung 10.5)

0.8a Robert Charroux:"Phantastische Vergangenheit", Erich van Däniken:"Erinnerungen an die Zukunft"

0.8bRobert Jungk:"Heller als tausend Sonnen""Der Jahrtausendmensch", "Der Atomstaat"

0.9 GA 10,"Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?"Dieses Buch nannte Steiner selbst ein"Wandervogelbuch"(in GA 237,"Geistige Wirkenskräfte im Zusammenleben von alter und junger Generation",sog. Pädagogischer Jugendkurs)

0.10 z.B. Herbert Marcuse in"Aggressivität in der gegenwärtigen Industriegesellschaft"

0.10a GA 331, S59

0.11 GA 193-12.9.19, GA 178-19.11.17, zum"Schwellenübertritt",menschheitlich + individuell s.a. Dietz (1.2, S30)

0.12 GA 4,"Philosophie der Freiheit - Grundzüge einer modernen Weltanschauung"

0.13a so Heten Wilkens, Generalsekretär der Deutschen Anthroposophischen Gesellschaft, 1974 in eimem Fachkurs des Anthroposoophischen Studienseminars bei Herrn Teichmann in Stuttgart.

0.13b Jürgen Habermas in seinem Vorwort zu dem 70. Geburtstag von Herbert Marcuse: "Antworten auf Herbert Marcuse". Dazu noch die weiteren Zeilen seines Vorwortes, weil sie auch ein persönliches Bild Marcuses als eines Idealisten zeichnen:

"...Seit Herbert Marcuse in unserem Lande eine in die Breite wirkende Resonanz gefunden hat und sich die Massenmedien seiner als eines Idols der jungen Linken bemächtigt haben, verfestigt sich das Bild, das von der Person und ihren wahren Intentionen sich immer weiter entfernt. Ich erkenne darin nicht mehr den aufrechten und mutigen Mann, dessen Immunität gegen falschen Beifall ich bewundere; ich erkenne darin nicht mehr die Züge des eigentümlichen, ein wenig altmodischen und fast schüchternen Charmes, der Herbert Marcuse unendlich liebenswert macht; und ich erkenne darin nicht mehr den Philosophien, der in Santa Barbara, an einem für europäische Augen spätsommerlichen Vorweihnachtstages, auf die suggestive Weite des ruhenden Ozeans zeigt, als wolle er das Element als Zeugen anrufen:"Wie kann es da immer noch Leute geben, die die Existenz von Ideen leugnen?" (Hervorgehoben KK)

   Seit einem knappen Jahr stiftet der meistzitierte Satz Marcuses einige Verwirrung. Am Ende seines Aufsatzes 'Repressive Toleranz' spricht Marcuse in Anführungsstrichen von einem "Naturrecht" auf Widerstand für unterdrückte und überwältigte Minderheiten: "Wenn sie Gewalt anwenden, beginnen sie keine neue Kette von Gewalttaten, sondern zerbrechen die etablierte. Da man sie schlagen wird, kennen sie das Risiko, und sie gewillt sind, es auf sich zu nehmen, hat kein Dritter, und am allerwenigsten der Erzieher und Intellektuelle, das Recht, ihnen Enthaltung zu predigen". Ich würde wünschen, daß Marcuse diesen Satz noch einmal erläuterte. Er hat ihn 1965 in den USA geschrieben; und er hatte wohl jene Studenten vor Augen, die in den Südstaaten Seite an Seite mit den Schwarzen für die verweigerten Bürgerrechte einer unterdrückten rassischen MInorität gekämpft und unter den Knüppeln einer brutalen Polizei geblutet haben. Diese Aktionen zogen ihr Recht aus dem manifesten Unrecht eines zerrissenen sittlichen Zusammenhangs; die Empörung der Unterdrückten war ihre Basis. Wo aber das Unrecht nicht manifest, die Empörung keine Reaktion von Massen ist, wo die Aufklärung den Parolen noch vorangehen und das Unerträgliche auf Definitionen noch warten muß, wo also, mit einem Wort, der Begriff die Realität noch nicht durchdrungen hat, dort, scheint mir, bleibt Gewaltanwendung subjektiv und verfällt den Maßstäben der Moral - die Dimension der Sittlichkeit kann sie sich nur vindizieren (als Anspruch erheben). Gewalt kann legitim nur in dem Maße gewollt und emanzipatorisch wirksam werden, in dem sie durch die drückende Gewalt einer als unerträglich allgemein ins Bewußtsein tretenden Situation erzwungen wird. Nur diese Gewalt ist revolutionär; die das ignorieren, tragen das Bild Rosa Luxemburgs zu Unrecht über ihren Häupten."

   Es darf auf diesen Aspekt des auch in unserem Grundgesetz verankerten Widerstandsrechts hingewiesen werden mit dem pazifistischen Einwurf:."Steck dein Schwert in die Scheide, denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen"(Matthäus 26,52).

0.13c Debus/Schad/Mattke/Tautz/Bühler: "Friedensfähigkeit durch Anthroposophie" - Vom inneren Kampffeld - Das Tier aus dem Abgrund

0.14 Karl-Martin Dietz:"Die Suche nach Wirklichkeit",S41f.Dietz verdeutlicht die Entwicklung. Sie läuft nacheinander auf verschiedenen Ebenen ab, die auch verschieden miteinander verquickt sind. Denken, Fühlen und Wollen -"die"drei Seelenkräfte des Menschen gestalten das Geschehen und bringen seine Färbung zustande, wobei das Denken -der Kopf- zunächst dominiert, dann das Fühlen -das Gemüt- und schließlich das Wollen bzw. Handeln im Individuellen und Gesellschaftlichen.

0.15 "Alices Restaurant", 1969(http.wikipedia.org), auch K.-M.Dietz (s.1.6) schildert den Absturz der"Alternativen"in dem Moment, wo die alten Strukturen nicht mehr von außen zwingen. Er spricht von ihrer Antibewegung im Denken, dergegenüber eine Intuitionsfähigkeit entwickelt werden muß, die den neugewonnen alternativen Freiraum konstruktiv erfüllen kann."So ist ein bewußtes Verhältnis zum Übersinnlichen zu gewinnen, nicht als Zeitvertreib für Mußestunden, sondern um das tägliche Arbeitsleben zu bewältigen."Dietz stellt fest:"Das wird offensichtlich innerhalb der Alternativkultur immer mehr bemerkt",S42f

0.16 Lex Bos:"Die Dreigliederung des sozialen Organismus", siehe auch Manuskriptdrucke im NPI-Niederländisch-pädagogisches Institut, Zeist/Holland

0.17 Berliner Tagesspiegel 14.10.2010, "Geißler glaubt nicht mehr an Großprojekte"(http://tagesspiegel.de)

0.18 Goethe, "Sprüche in Prosa". Leitbild bei den "Existenzgründertagen" 1993 im ICC Berlin

0.19 Kunstmuseum Stuttgart: "Kosmos Rudolf Steiner", 5.2.-22.5.2011 Ausstellungskatalog: "Rudolf Steiner - die Alchemie des Alltags", Vitra Design Museum, Weil am Rhein, 2010

0.20 Hans Erhard Lauer: "Die soziale Problematik unserer Zeit und die Weltlage der Gegenwart", Basel 1962, S7. Der vollständige Text ist zu finden unter:(http://sozialimpuls.info)

0.21 Peter Kropotkin:"Gegenseitige Hilfe in der Tier- und Menschenwelt"Verlag Trotzdem 2011 (wieder neu aufgelegt!)

0.22 John Gray:"Die falsche Verheißung. Der globale Kapitalismus und seine Folgen"1999. Das letzte Zitat ist einem Beitrag Eberhard Lauths vom Magazin"ZiB21"im Internet vom 21.11.11 entnommen:..."Die Illusion vom globalisierten Markt, der sich zum Wohle der Menschen selbst reguliert, so Gray, sei nur deshalb zwei Jahrzehnte (Jahrhunderte?) aufrechtzuerhalten gewesen, weil sie den Menschen nicht einberechnet hatte. Diese Illusion hat so sehr die Strukturen unseres Lebens bestimmt, daß sie noch heute politisch unverwundbar erscheint. Tatsache ist aber, daß die nach dem Kalten Krieg installierten Strukturen des entfesselten Weltmarkts zerbrechen. Und es gibt keine Institution von globaler Schlagkraft mehr, um die nötigen Reformen anzustoßen. Was bleibt, ist Geopolitik und Kleinstaaterei anstatt der Systemfrage. Und damit bricht Gray eine Lanze für die Occupy-Bewegung, weil sie im Gegensatz zu allen internationalen Politikern die Systemfrage trotzdem stellt. Nicht sie ist eine Ansammlung lebensfremder Utopisten - es sind die Politiker, die ein System aufrechterhalten, das unter chronischer Dysfunktionalität leidet. Damit, so Gray, "erhöhen unsere Staatsoberhäupter nur die Wahrscheinlichkeit, daß es am Ende zu einem verhängnisvollen Zusammenbruch kommt. - Noch so ein Grund, warum die Occupy-Bewegung noch lange auf den Straßen bleiben muß". (Eberhard Lauth ist Journalist und arbeitete viele Jahre als freier Autor für den österreichischen"Wiener".2009 gründete er das Magazin"ZiB21")

0.23aR.Riemeck:"Mitteleuropa – Bilanz eines Jahrhunderts"

0.23bGerd Weidenhausen in'Die Drei' 6/2013:'Der deutsche Führungsanspruch und seine Folgen'

0.23bb Berliner Tagesspiegel 6.10.: Gorbatschow, und 8.10.: Hartmut Wewetzer: Die Jesus-Verschwörung

0.23c Thomas Veitinger: "Endgültige Kapitulation Europas" - Wirtschaftsexperte Max Otte: USA profitieren vom Abbau der EU-Verbraucherrechte. Berliner Tagesspiegel vom 11.6.2014

0.24 B.C.J. Lievegoed, F.W.Zeylmans Emmichhoven, Christoph Lindenberg:"Der Grundstein"

0.25Friedrich Schiller, aus 'Deutsche Größe': ..."Das ist nicht des Deutschen Größe, obzusiegen mit dem Schwert, in das Geisterreich zu dringen, Vorurteile zu besiegen, männlich mit dem Wahn zuringen, das ist seines Eifers wert"...

0.26 Roland Benedikter beschreibt in"Sozialimpulse"3/12 die gegensätzlichen, aber dennoch europafeindlichen Haltungen der beiden amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Obama und Romney. Der US-Ökonom Clyde Prestowitz vom"Economy Strategy Institute"schlägt das Austreten Deutschlands aus der EU vor.

0.27 Christoph Lindenberg(http://www.geistesleben.urheber.de)

0.28 GA 185"Geschichtliche Symptomatologie",Andre Bartoniczekt:"Imaginative Geschichtserkenntnis - Rudolf Steiner und die Erweiterung der Geschichtswissenschaft", Hans Erhard Lauer:"Geschichte als Stufengang der Menschwerdung", und"Die Deutsche Klassik - Urbild und Erdengestalt. Gesichtspunkte anthroposophischer Geschichtsbetrachtung"S2-8, Christoph Lindenberg:"Geschichtserkenntnis"und"Vom geistigen Ursprung der Gegenwart"

0.29 GA 21, IV, inSeelenrätseln(Anhang über"Grenzvorstellungen), "Das gespiegelte Ich"(Bologna-Vortrag)

0.30 Johannes Kiersch in"Erziehungskunst"6/2010; („http://erziehungskunst.de"). Den„Weltenhumor“hat Steiner in seiner Holzplastik gewürdigt – er hat mächtige Flügel (http://wiki.anthroposophie.net)

1.0GA 4"Philosophie der Freiheit"in Kap.12"Moralische Phantasie".'Fundis und Realos' sind aus der Politik der Grünen bekannt. Fundis und Realos gab es aber auch schon bei den Griechen. Da waren es die Strömungen der Platoniker und Aristoteliker. Rudolf Steiner hat in seinen Karmavorträgen darauf hingewiesen, daß diese geistesgeschichtlich oft oppositionellen Strömungen in unserem Zeitalter zur Zusammenarbeit kommen (s.a.GA 235-240).

1.1Dieter Brüll:"Der anthroposophische Sozialimpuls"und"Bausteine zu einem sozialen Sakramentalismus"

1.2aGA 186, Vortrag:"Soziale und antisoziale Triebe"

1.2bDie gegensätzlichen Wirkungen der Planetenkräfte im Sozialen wurden im NPI-Niederländisch-Pädagogischen-Institut unter der Leitung von Bernhard J.C.Lievegoed herausgearbeitet und in ihrer Arbeit der Betriebsentwicklung und Konfliktlösung herangezogen, um die Prozesse verständlich zu machen und zu gestalten

1.3GA 257, Vortrag:"Anthroposophische Gemeinschaftsbildung - Das Erwachen am anderen Menschen".

Der geistige Bezug der Weltanschauungen zu den Gestirnen wird von Rudolf Steiner dargestellt in GA 151"Der menschliche und der kosmische Gedanke"

1.4aGA 34, S34, GA 337b, S49-52, dort auch Anmerkung 49-S298

1.4b GA 340, S82. Aus Benediktus Hardorp: "Grundeinkommen und richtiger Preis" in "Das Goetheanum" Nr.41/2013. 

Zu Pythagoras darf angemerkt werden, daß er von dem Tyrannen Polykrates (s.a. die Ballade von Friedrich Schiller: "Der Ring des Polykrates") so abgestoßen war, daß er in bezug auf soziale Themen die Intuitionen verfolgt hat, die zu seiner Zeit möglich waren. Diese liefen auf eine Arbeit an der eigenen Seelenkonstitution hinaus, die den sphärischen Entwürfen des gegebenen Kosmos entsprach und den Seelenegoismus umging. Auch das ist aus dem "Pythagoräischen Lehrsatz" abzuleiten. Es darf dafürgehalten werden, daß bei der besonderen Seelenverfassung der Griechen, die mit der Sinneswahrnehmung die Begriffe unvermerkt mitgeliefert bekamen. der "Pythagoräische Lehrsatz" von Pythagoras an einer der Südküste von Samos vorgelagerten Insel abgelesen wurde, die als ein gleichschenkliges Dreieck -  wie eine Pyramide - aus dem ionischen Meer herausragt. Da ist es naheliegend, die Linien unter die Meeresoberfläche hinein und über den zu erschließenden Lufthorizont hinaus zu verfolgen. Und so kann man noch heute als aufmerksamer Zeitgenosse auf den "Pythagoräischen Lehrsatz" kommen. Das einzige Instrumentarium, was dazu nötig ist, ist Intuitionsfähigkeit, d.h. gedankengetragenes, ein bißchen geistesgegenwärtiges Anschauen der sinnlichen Welt. Das trägt man ständig bei sich, ohne GPS, Fotoapparate und Sonstiges.  (s.GA233). 

1.4c GA 23; zur 'Tailorix-Methode' der Arbeitsrationalisierung hat sich Rudolf Steiner oft ausgesprochen.

1.4d GA 340

1.4e Jakob on Uexküll:"In welcher Welt wollen wir leben? "in'Mitteilungen aus der anthroposophsichen Arbeit in Deutschland" 5/2013

1.5GA 337b, S49-52

1.6GA 31, S 256

1.7Rolf Henrich:"Der vormundschaftliche Staat"

1.8aGA 31, S136 und S328

1.8bGA 340

1.8cGA 23, S29ff über die Stellung des Proletariers in der Gesellschaft im Kapitel:"Die wahre Gestalt der sozialen Frage, erfaßt aus dem Leben der modernen Menschheit"

1.8dIn dem Film:"Die Reise nach Metropolis - Ausgeliefert!"von Diana Löbl und Eugen Oenniken (ARD, 13.2.2013, 22.05h) wurde gezeigt, wie von den deutschen Niederlassungen des amerikanischen Internethandelsgiganten Amazon EU-weit Arbeitskräfte angeworben werden. Dabei wird ein Stundenlohn angeboten, der dann aber nicht in der angekündigten Höhe ausgezahlt wird, weil Leiharbeiterfirmen zwischengeschaltet werden und für teilweise unwürdige Unterbringung und Verpflegung in Mehrbetträumen Abzüge erfolgen, für die widerrechtlich keine Sozialabgaben abgeführt werden. Die Arbeitszeit hat sich nach der Einsatzerfordernis zu richten (gefilmt wurde im Weihnachtsgeschäft, die Filmemacher wurden auf offener Straße behindert, mußten "verdeckt" arbeiten und bekamen keine Drehgenehmigungen und Interviews im Unternehmen und der Leiharbeiterfirma), Arbeitswege sind schlecht organisiert, sodaß stundenlanges Warten im Kalten hingenommen werden müssen. Die Arbeitsplätze und Unterkünfte werden von einer "Security" willkürlich überwacht, deren Mitarbeiter teilweise unverblümt Arbeitskleidung miit dem Label "Thor Steinar" tragen. Unangekündigte und unbegründete Leibesvisitationen, Unterkunfts-Durchsuchungen und Kündigungen scheinen an der Tagesordnung zu sein. Gewerkschafter und Arbeitsseelsorger setzen sich für Aufklärung und Besserungen ein und prangern die sozialen Mißstände an. Mittlerweile reagiert auch die Bundesministerin für Arbeit, aber doch wohl erst auf öffentlichen Druck.

1.8eTissy Bruns im"Berliner Tagesspiegel"22.2.2013, "Dritte Seite - Die Getriebenen, Politiker - Journalisten - Eitelkeiten",ihre Artikel waren immer sehr erhellend - die Zeitung bringt auf derselben Seite einen Nachruf auf die 62-jährig Verstorbene.

1.8fDieter Brüll zu den sozialen Ebenen in:"Der anthroposophische Sozialimpuls"

1.8gSo der Linken-Abgeordnete Herrmann Schaus im T-Online-Nachrichten-Shop 15.2.2013

1.8hGA 31

1.8i Der'Ethische Individualismus'findet sich begrünndet in GA 4 -'Die Philosophie der Freiheit'

1.8jGA 31, S323,GA 23

1.9aHans Erhard Lauer:'Geschichte als Stufengang der Menschwerdung'Band II

1.9b GA 335, Vortrag:"Die Geschichte der Menschheit im Lichte der Geisteswissenschaft", Hans Erhard Lauer:"Geschichte als Stufengang der Menschwerdung", Band I-III

1.9c Wolf-Ulrich Klünker in:"Keine Rezension"- zu Peter Selgs Steiner-Biografie in"Das Goetheanum"Nr.11/2013

1.9d GA 10, GA 13

1.10Darauf weist auch der Titel des Buches über Anthroposophische Meditation von Arthur Zajonc hin:"Aufbruch ins Unerwartete"

1.11aGA 176, S12ff, S 139ff, S152 ff

1.11bLauer II, 3.Kap.:"Fortschritt und Rückschritt in der Entwicklung -Die Überkreuzung der Evolution der individuellen und der Involution der kollektiven Geistigkeit"

1.11c in GA 148

1.12GA 13, Kap.:"Die Weltentwicklung und der Mensch"

Bei Hans Erhard Lauer findet sich der Hinweis auf die Reinkarnation als das"Lebensgesetz der Geschichte""in:"Die Deutsche Klassik, Urbild und Erdengestalt - Gesichtspunkte geisteswissenschaftlicher Geschichtsbetrachtung"S2-9

GA 176, 6.Vortrag:"Die Schwierigkeiten der Selbsterkenntnis"

1.13GA 9, in Kap. "Wiederverkörperung des Geistes und Schicksal (Reinkarnation und Karma), S 55

1.14Hans Erhard Lauer:"Geschichte als Stufengang der Menschwerdung"Band II - Kap.5

1.15In einer Fernsehsendung wurde dies festgestellt bei Janis Joplin, Jimi Hendrix, Amy Winehouse und anderen

1.16GA 5224

1.17Friedrich Kipp: "Die Evolution des Menschen im Hinblick auf seine lange Jugendzeit.

Hans Erhard Lauer: "Geschichte als Stufengang der Menschwerdung" Band II, 5.Kapitel

Matthäus 19.14

1.18GA 23, Walter Johannes Stein erwähnt diese Wandlung des Gralsgeschehens in:"Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral"

1.19Bijan Kafi in'Das Goetheanum'Nr.16/2013, S3 in dem Artikel:"In welchen Räumen forschen wir?".Daß Bijan Kafi der Meinung ist, daß Rudolf Steiner bei der 'Sozialen Dreigliederung' nie die konkreten zwischenmenschlichen Beziehungen aus dem Auge verloren habe, darf hinterfragt werden: Gerade weil es sich auf makrosozialer Ebene um eine Norm handeln soll, dürfte es auch Rudolf Steiner schwerfallen, konkrete Beziehungen zu Millionen von Menschen zu halten. Die Rechtsebene ist doch eher als eine zwar zwischenmenschliche, aber auch als eine überpersönliche Ebene zu betrachten.

1.20aSamuel P. Huntington:'Der Kampf der Kulturen'

1.20bGA 24"Sozialer Geist und sozialistischer Aberglaube: Marxismus und Dreigliederung",zitiert bei WalterAbendroth: "Rudolf Steiner und die heutige Welt"S112

1.21Kurzbiographie von Hans Erhard Lauer ist zu finden in Bodo von Plato:"Anthroposophie im 20. Jahrhundert"

S.a. auch seine Autobiographie:"Ein Leben im Frühlicht des Gestes",darin bringt er das Wesentliche seines Forschens in Verbindung mit Joachim de Fiore

1.22Diese Darstellung eines Sechssterns wurde in Schraffur-Zeichnung angefertigt von Gertrud Oenike, Ederhöhe. Sie ist Teil von 52 Karten zum"Anthroposophischen Seelenkalender"von Rudolf Steiner. Farblich gestaltet wurde sie mit Wachsmalkreide von Marianne Knierim, Berlin

1.22a GA121, "Die Mission einzelner Volksseelen" S99 im 5.Vortrag vom 11.6.1910 in Kristiania (Oslo, Norwegen)

Bei der Schilderung der sogenannten Mondentwicklung in der 'Geheimwissenschaft im Umriß' wird deutlich, daß da von den Kyriotetes - Geistern der Weisheit - eben der Globus zu einem weisheitsvoll geordneten Ganzen gebracht wurde. Auf dem Weg dahin ging es aber alles andere als weisheitsvoll zu. So muß ja auch heute konstatiert werden, daß es auf der Erde in sich steigerndem Ausmaße alles andere als liebevoll zugeht. Manche sagen: 2000 Jahre hat das Christentum schon Zeit gehabt, und es ist alles nur schlimmer geworden. Diese sehen eben nicht, daß 2000 Jahre an der gesamten Erdentwicklung gemessen eine relativ kurze Zeit ist und außerdem die Entwicklung nicht linear sukzessiv verläuft. Da gibt es Brüche und Stagnationen, aber auch Beschleunigungen und Sprünge.

1.22b GA270, 7.Mantram

1.23GA 21 betreffend der konstitutionellen 3-Gliederung des Menschen und GA 23 der 3-Gliederung des Sozialen Organismus

1.24J.W.Goethe:"Das Märchen von der grünen Schlange und der schönen Lilie"

1.25GA 12 Zu Imagination, Inspiration und Intuition: "Die Stufen der höheren Erkenntnis",

GA 21 zur Mitteilung der Forschungsergebnisse über die "Dreigliederung"

GA 240 zu Platonikern, Aristoteliker und Rosenkreuzern

1.26GA 31, S184"Alte und neue Moralbegriffe"

1.27Die anthroposophische Menschenkunde ist ein weites Feld. Da kommen in betracht:

a)die Gliederung des Lebenslaufs in Jahrsiebte (s.a. Rudolf Treichler:"Die Entwicklung der Seele im Lebenslauf" (http://geistesleben.urheber.de)

b)die neugefasste Lehre von den Temperamenten (s.a. GA5394,"Das Geheimnis der menschlichen Temperamente")

c)die 3-,4-,7-,9-,12-Gliederung des Menschen und damit die Zusammenschau von Leib, Seele und Geist für eine ganzheitliche Anschauung (s.a.GA9,1.Kap.:"Die menschliche Wesenheit")

d)Der Mondknoten (s.a. Florian Roder:"Der Mondknoten im Lebenslauf"(http://geistesleben.urheber.de)

e)und die Biorhythmen (s.a.GA107S153/3:"Geisteswissenschaftliche Menschenkunde")

f)Die Sinneslehre in Beziehung zu den 12 Tierkreisbildern und den 12 Weltanschauungen (GA45; s.a. Michael Aschenbrenner: "Der Tierkreis")(http://anthroposophie-nrw.de)

g)Die Geschwisterfolge (Karl König:"Brüder und Schwestern)

h)Michaela Glöckler:"Die männliche und weibliche Konstitution"

1.28Zum Holismus s.a. in"Das gefährdete Ich"S 105, Vortrag von Jörgen Smit:"Die Verantwortung für die Erde"

1.29GA9 (Theosophie, 3.Kap.3.Abssatz)

1.30Über das"Lichte Zeitalter": GA 211,217a,218(hauptsächlich),237,239,260a,266c,316

1.31Zur Entscheidung über die sog."Trichotomie": GA 56,174a+b,175,177,181-2-4,192-4-7-8,200-3,333-5-7a-8

1.32aGA 26, S 14

1.32b GA 5145

1.32cGA40, S9

1.33GA 5145"Was tut der Engel in unserem Astralleib?"

1.34aGA 17"Die Schwelle der geistigen Welt"

1.34bGA 31, S 341:'Gutenbergs Tat als Markstein der Kulturentwicklung'. Hier schreibt Rudolf Steiner, daß das Buch den Schritt von der Hingabe an die Autorität zum eigenen Denken ebnet, damit wurde die Grundlage für die Aufklärung geschaffen

1.35  R.K.Merton,Soziologe; aber auch Tolstoi und Sartre u.a. sprechen davon

1.36Stéphane Hessel: "Empört Euch", in "Das Goetheanum" Nr. 30-31/2011.Auffallend an den Emanzipationsbewegungen in der arabischen Welt, aber auch in Israel, in Japan wegen Fukushima, in Spanien, Chile und neuerdings in England ist, daß sie vorwiegend von jungen Menschen getragen werden, in England leider begleitet von Gewaltexzessen. Junge Menschen wollen auch eine Teilhabe am Konsum, dies wird ihnen aber nur als Verdienende zugestanden. Gleichzeitig sind aber immer weniger Arbeitsplätze für die junge Generation verfügbar. Da ist dasGrundeinkommendie einzige Möglichkeit einer sinnvollen Befriedung, wenn sich immer mehr Jugendliche  - zu Recht - "empören"

1.37Der Zusammenhang von"Erkenntnisbegriff", "moralischem Begriff"und"moralischer Technik"wird von Rudolf Steiner grundlegend in seiner"Philosophie der Freiheit"ausgeführt (GA 4)

1.38GA5224 - DerGrundsteinspruch

1.39J.W.Goethe: "Faust I"

1.40GA 151, zu den 12 Weltanschauungen "Der menschliche und der kosmische Gedanke"

2.0Christoph J.Hueck:"Evolution im Doppelstrom der Zeit" - Die Erweiterung der naturwissenschaftlichen Entwicklungslehre durch die Selbstanschauung des Erkennens

2.1as.a. Berliner Tagesspiegel v.2.7.2012, Gregor Dotzauer: "Wo das Alte aufhört und das Neue beginnt"

2.1bGA 31, S 335: 'Heinrich von Treitschke: Politik'. Hier schildert Rudolf Steiner das Wesen des Historismus am Beispiel der Ausführungen Treitschkes über die Gesellschaftsformen Theokratie, Republik und Monarchie. Die Berechtigung der Monarchie leitet dieser aus dem Herkommen der Tradition ab

2.1cAlbert Schmelzer:"Geschichte als Symbol"in"Erziehungskunst"6/13, S52

2.2aHans Erhard Lauer: "Die Wiedergeburt der Erkenntnis".Auch Paul Ignaz Troxler und Hermann Immanuel Fichte sprechen von Stufen der Entwicklung der"Sophia", besonders von der Weiterentwicklung der"Philosophie"zu einer"Anthroposophie", der Weisheit vom Menschen, die dann beginnt, wenn der Mensch in der Lage ist, seine eigene Erkenntnistätigkeit zum Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung zu machen.

2.2bGA 31, S 347, in"Gutenbergs Tat als Markstein der Kulturgeschichte"

2.3GA 26 in"Anthroposophische Leitsätze""Von der Natur zur Unternatur"

2.4Was geschichtlich vor dem empirischen Forschen liegt, umreißt der Begriff des"Mythos",dessen Wirkungszeit bei den verschiedensten Kulturen in unterschiedlicher Weise abgelaufen war. Aber auch die Dominanz der sinnlichen Wahrnehmung wird eines Tages durch weitere Bewußtseinsformen überhöht werden. Während unser heutiges Tagesbewußtsein nur die materielle Welt als Ausgangspunkt hat, steht der imaginativen Bewußtseinsform in vollbewußter Weise die Welt gegenüber, von der früher der Mensch im mythischen Bewußtsein noch traumhaft erfasst wurde. Der Abstieg des Menschen in die physische Wirklichkeit vollzieht sich in 3 Stufen, die in vorbewußter Weise den Stufen der Imagination, Inspiration und Intuition entsprechen, die beim Aufstieg bewußt gehandhabt werden. Sie vollbewußt zu handhaben, ist die Aufgabe in der Zukunft(LauerI,3.Teil,2.Kap.S159): So spricht der iro-schottische Philosoph Johannes Scotus Eriugena (am Hofe Karl des Großen) von 4 verschiedenen, zeitlich aufeinanderfolgenden Stufen der Gotteswelt: 1. Sie ist wesenhaft gegenwärtig, 2. Sie offenbart sich, 3. Sie wirkt, 4. Sie hat gewirkt. Dabei wird eine absteigende Stufenfolge vom Geistigen über das Seelische und Lebendige zum Physischen deutlich. Auf dieser letzten Stufe ist die Welt fertig wie wir sie kennen und kann als"Werkwelt"sinnlich erfahren werden. der Mensch kann und soll diese sich"untertan machen", wie es in der Bibel heißt. Die Schöpfung ist das Ende der Wege Gottes. Und hier beginnt der Weg des Menschen, der in jene Welten führt, die mit Imagination, Inspiration und Intuition zu erfassen sind.

Hans Erhard Lauer hat in dem ersten Band seines 3-teiligen Werkes"Geschichte als Stufengang der Menschwerdung"(I, S40 + S83 ff)zur Unterscheidung der Stufenfolge die Begriffe der Scholastik herangezogen: 1."Ante res" - vor den Dingen wirkend im Bewußtsein der Gottheit; 2."In rebus" - in den Dingen wirkend und sie schöpfend; 3."Post res" - nach der Entstehung der Dinge dem Menschen bewußtwerdend.

Karl-Martin Dietz hat in sehr genauer Weise die Wissenschaftsgeschichte seit dem Aufkommen des empirischen Positivismus untersucht in seinem schon genannten Buch"Die Suche nach Wirklichkeit",ab S90:"Wissenschaft und Lebenspraxis",und er behandelt diese Zusammenhänge im Kapitel"Stufen des Geistbewußtseins", ab S138.

2.5 GA 3, S94, GA 4, 3. Kap.: "Das Denken im Dienste der Weltauffassung", GA 4a, S516, GA 28 "Mein Lebensgang" S177-79, 198, 472, 490; Frank Teichmann: "Auferstehung im Denken"

2.6Andre Bartoniczek:"Imaginative Geschichtserkenntnis - Steiner und die Erweiterung der Geschichtswissenschaft"S230

2.7aOtto Palmer:"Rudolf Steiner über seine Philosophie der Freiheit - Monographie eines Buches". Darin besonders das Kapitel:"Von der christlichen Substanz"S138

2.7bGeorg Blattmann:"Aufbruch zu Christus im 20. Jahrhundert - Neues Christus-Verständnis und der Impuls zu einer Bewegung für religiöse Erneuerung", in:"Anthroposophie heute"Hrsg. Kurt E.Becker und Hans-Peter Schreiner

2.8GA 151, hier werden die zwölf Weltanschauungen in ihren verschiedenen Ansätzen und ihren Beziehungen zum Tierkreis dargestellt. Zusätzlich werden die Seelenstimmungen untersucht, die mit Planetenwirksamkeiten zusammenhängen. So ergeben sich de facto 12 x 7 = 84 unterschiedliche Ansätze und Haltungen, die auf seelisch-geistigem Feld möglich sind. Denkerisch werden sie alle erfaßt, denn auch Aussagen über reine voluntaristische (willensorientierte) Anschauungen wie bei Schopenhauer und Nietzsche müssen erst denkerisch verarbeitet sein.

2.9 Hier ist auch Bezug zu nehmen auf die Auseinandersetzung zwischen Judith von Halle und Sergej Prokofieff im Rahmen der anthroposophischen Arbeit

3.1GA 18,"Die Rätsel der Philosophie", siehe besonders die Vorrede.Hier wird auf aufeinanderfolgende Abschnitte der  philosophischen Entwicklung hingewiesen, der eine Wesenhaftigkeit zugesprochen wird: die Ent21wicklung der"Sophia". Karl Jaspersspricht von"Achsenzeiten", in denen die Entwicklung jeweils eine neue Epoche zeitigt. Und auchPaul Ignaz TroxlerundHermann Immanuel Fichtesprechen von Stufen der Entwicklung. Nach ihnen entwickelt die"Sophia"sich von der"Philosophie"zu einer"Anthroposophie", auf deutsch"Weisheit vom Menschen", die dann beginnt, wenn der Mensch in der Lage ist, seine eigene Erkenntnistätigkeit zu reflektieren, wie er bis dahin zum Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchung nur die Gegenstände und Vorgänge der Welt außer ihm, ob geistes- oder naturwissenschaftlich, gemacht hat. Steiner hat also die Wortschöpfung"Anthroposophie"nicht willkürlich erfunden, sondern in vorbildlicher Weise an die vorhergehende Entwicklung angeknüpft. Wenn die Entwicklung der Philosophie organisch sein soll, versteht sich ein solches Vorgehen eigentlich von selbst und kann nur böswillig als plagiativ verleumdet werden, wie das Helmut Zander in seinem Buch über Anthroposophie tut. Rudolf Steiner benennt die Ebenen der philosophischen Entwicklung konkret im Zusammenhang mit der Entwicklung der menschlichen Gesamtwesenheit. Demnach ist die Urteilskraft des Menschen nicht einfach von vornherein mit seinem Eintritt in die Geschichte gegeben, wie das allgemein angenommen wird, sondern ausgehend von vorgeschichtlicher mythischer Haltung sukzessiv sich entwickelnd. So wie von einer Kindheits-, Jugend- und Erwachsenenstufe im Leben des Menschen gesprochen werden kann, so auch in der Entwicklung der Philosophie. Die Entwicklung steht immer im Zusammenhang mit der Seite im Wesen des Menschen, die die jeweilige bestimmte seelische Verfassung ermöglicht, aber auch begrenzt. Steiner benennt diese Wesensseiten im Zusammenhang mit ihrem kosmischen Urgrund:Physischer Leib, Ätherleib, Astralleibund schließlich den"Ich"-Leib. Anthroposophen nennen das die"Viergliederung"des Menschen.Der Aufstieg über Mineral, Pflanzen- und tierisches Dasein ist dabei unschwer zu verstehen. Der Mensch ergreift sein Dasein, und verwandelt damit die leibliche Entwicklung in eine seelische und schließlich geistige Daseinsform. So distanziert er sich aber nicht von der Schöpfung, im Gegenteil. Diese wird mit dem Beginn der geistigen Entwicklung erst wirklich ergriffen, aber eben in umwandelnder Weise. Ist der Mensch in der seelischen Entwicklung  zuerst noch ein Gast auf der Erde, in der geistigen Entwicklung wird er zum Mitarbeiter der Schöpfung. Ehrfurcht vor dem scheinbar Niedereren waltet dabei, denn umgewandelt ist dieses letztlich das Höhere.Christian Morgensternhat dieses Forschungsergebnis mit dem Gedicht gewürdigt:

"Die Fußwaschung"

Ich "Ich danke dir, du stummer Stein und neige mich zu dir hernieder: ich schulde dir mein Pflanzensein

danke euch, ihr Grund und Flor; und bücke mich zu euch hernieder: ihr halft zum Tiere mir empor

Ich danke euch ihr Stein, Kraut und Tier, und beuge mich zu euch hernieder: ihr halft mir alle drei zu mir

Wir danken dir du Menschenkind, und lassen fromm uns vor dir nieder: weil dadurch daß du bist wir sind

Es dankt aus aller Gottheit Ein- und aller Gottheit Vielfalt wieder. Im Dank verschlingt sich alles Sein

So kann man auch in Dankbarkeit die Schönheit der Welt empfinden, wenn man bedenkt, daß sie der Wohnsitz der Götter war, bevor diese sich für die Entwicklung der Menschheit von ihrer Schöpfung selbstlos zurückzogen.

Den vorläufigen Höhepunkt der Entwicklung bildet die Urteilskraft, die von den Philosophen immer verbunden mit des Menschen individuellster Tätigkeit gesehen wurde: mit seiner Persönlichkeit, nach Steiner mit seinem "Ich". Karl Jaspers kommt dem ganz nahe mit seinen Abhandlungen "Vom Ursprung und Ziel der Geschichte". Einen seiner Schüler - Hans Erhard Lauer - hat er als Doktoranden abgewiesen, weil er sich in seiner Gedankenführung auch von Rudolf Steiner inspirieren ließ. So kam es zustande, daß Lauers Doktorarbeit  erst in Österreich angenommen wurde, wohin er wegen Nazi-Deutschland emigrierte.

3.2Heinrich Häusler: "Heinrich der Seefahrer", Berliner Ausstellung „Novos mundos 2007"(http://anthroposophie-nrw.de)

3.3Heinz-Herbert Schöffler: "Die Akademie von Ghondischapur"(http://wiki.anthroposophie.net)

3.4Schwäbische Mundart-Anekdote. In menschenkundlich exakter Weise wird die Entwicklung der Selbsterkenntnis von Hans Erhard Lauer in Anlehnung an Rudolf Steiners"Geheimwissenschaft"  in seinem Buch über "Die deutsche Klassik"geschildert:"...In der Bewußtseinsseele enthüllt sich erst die wirkliche Natur des "Ich". Denn während sich die Seele in Empfindung und Verstand an anderes verliert, ergreift sie als Bewußtseinsseele ihre eigene Wesenheit. Daher kann dieses "Ich" durch die Bewußtseinsseele auch nicht anders als durch eine gewisse innere Tätigkeit wahrgenommen werden. Die Vorstellungen von äußeren Gegenständen werden gebildet, so wie diese Gegenstände kommen und gehen; und diese Vorstellungen arbeiten im Verstande weiter durch ihre eigene Kraft. Soll aber das "Ich" sich selbst wahrnehmen, so kann es nicht bloß sich hingeben; es muß durch innere Tätigkeit seine Wesenheit aus den eigenen Tiefen erst heraufholen, um ein Bewußtsein davon zu haben. Mit der Wahrnehmung des "Ich" - mit der Selbstbesinnung - beginnt eine innere Tätigkeit des "Ich". Durch diese Tätigkeit hat die Wahrnehmung des Ich in der Bewußtseinsseele für den Menschen eine ganz andere Bedeutung als die Beobachtung alles dessen, was durch die drei Leibesglieder und durch die beiden andern Glieder der Seele an ihn herandringt. Die Kraft, welche in der Bewußtseinsseele das Ich offenbar macht, ist ja dieselbe wie diejenige, welche sich in aller übrigen Welt kundgibt. Nur tritt sie in dem Leibe und den niedern Seelengliedern nicht unmittelbar hervor, sondern offenbart sich stufenweise in ihren Wirkungen...Man könnte sagen, mit dem Hinansteigen über jede Stufe fällt einer der Schleier, mit denen das Verborgene umhüllt ist. In dem, was die Bewußtseinsseele erfüllt, tritt dieses Verborgene hüllenlos in den innersten Seelentempel. Doch zeigt es sich da eben nur wie ein Tropfen aus dem Meere der alles durchdringenden Urwesenheit. Aber der Mensch muß sie hier zunächst ergreifen, die Urwesenheit. Er muß sie in sich selbst erkennen, dann kann er sie auch in ihren Offenbarungen finden..."

3.5GA 4, Untertitel: Seelische Beobachtungen auf naturwissenschaftlicher Grundlage, "Philosophie der Freiheit"

3.6Arthur Zajonc: "Aufbruch ins Unerwartete"(http://geistesleben.urheber.de)

3.7Johannes Kiersch: "Vom Land aufs Meer"(http://urachhaus.urheber.de)

3.8GA 13 „Die Geheimwissenschaft im Umriss

3.9Walter-Johannes Stein: "Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral" S19/20(http://biographien.kulturimpuls.de)

3.10GA 21,"Von Seelenrätseln, Anthropologie und Anthroposophie.." . Andre Bartoniczek weist auf die geistesgeschichtliche Entwicklung beim Auseinanderdriften von Realismus und Nominalismus hin, die im Zusammenhang steht mit den Ausführungen Rudolf Steiners über Grenzerfahrungen in GA 21:"Imaginative Geschichtserkenntnis"S112ff

3.11GA 10, "Wie erlangt man Erkenntnisse de rhöheren Welten", S161

3.12Paulus, Epheser 6.11

4.1GA 23, „Kernpunkte der sozialen Frage“,auch Fritz Langs vollständig wiederentdeckter, vielsagender Stummfilm: „Metropolis“ 1927(http://wikipedia.org)

4.2Charles A.Landmann im Berliner Tagesspiegel, 5.9.2011:"Aufstand der Mittelschicht"

4.3aMartin Barkhoff in der Zeitschrift"Das Goetheanum"Nr.?

4.3b GA 5072,"Geisteswissenschaft und Soziale Frage",Walter Abendroth: "Rudolf Steiner und die heutige Welt",S108 -"Notwendige Übel"; und S132- "Krise der Lügen und Illusionen"

4.4W.v.Humboldt: "Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen"(http://dreigliederung.de)

4.5Frank Teichmann hat darauf hingewiesen, daß der Begriff "Entwicklung" erst mit der Goethezeit entstanden ist. Goethe hat auch das Begriffspaar "Polarität und Steigerung" geprägt

4.6Die Formulierung 'Kapimat' (kapitalistischer Materialismus) und 'Stamokap' (Staatsmonopol-Kapitalismus)  bzw. 'Diamat' (Dialektischer Materialismus) hat meines Wissens der sozial engagierte Professor Max Thürkauf geprägt.

5.1  Plato:"Der Staat"(http://wikipedia.org)

5.2aArtikel aus dem Tagesspiegel Berlin vom 21.8.o7 „Noch hält die Hängematte“ von Gerd Appenzeller:…“Die Bürger sprechen den Parteien vermehrt die Kompetenz bei der Problemlösung ab. Das geht auch anderen gesellschaftlichen Institutionen so. Die Mitgliederzahl der Gewerkschaften ist von 11,8 Mio (1991) auf 6,78 Mio (2005) gesunken. Den katholischen Bistümern kamen von 1991-2004 zwei Mio eingetragene Gläubige abhanden, und noch mehr Protestanten kehrten ihren Landeskirchen den Rücken… Kirchen und Gewerkschaften haben auf den finanziellen Druck jeweils vor allem mit einschneidenden Strukturreformen reagiert. Sie haben fusioniert und Mitarbeiter entlassen. Ersteres verbietet sich bei Parteien, vor dem Zweiten haben sie Angst. Und an inhaltliche Reformen, an eine schonungslose Analyse der Ursachen des Schrumpfens trauen sie sich nicht heran. Das führt das eigentliche Dilemma vor Augen. Der heilsame –  Zwang zur Selbstbesinnung der Parteien ist längst noch nicht stark genug. Warum? Ganz einfach: Das bestehende System der Kostenerstattung wirkt leider so komfortabel, daß es auch noch bei einer Wahlbeteiligung von 19 Prozent funktioniert...“(http://tagesspiegel.de)

Zu demselben Zusammenhang s.LauerIIIS103ff.

5.2bZitiert aus GA 31, S 254; Wilhelm von Humboldt:"Versucch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen"

5.3 Wilfried Heidt 1973: "Der Dritte Weg" (http://wikipedia.org)

5.4zu den sozialen Ebenen s. Dieter Brüll:"Der anthroposophische Sozialimpuls"(http://biographien.kulturimpuls.org),zur Frage der politischen Mitwirkung s. Berliner Tagesspiegel  8.2.11:"Die Volksparteien sind am Ende" von Chr. Seils

5.5aBerliner Tagesspiegel vom 9.8.10 bei der Besprechung der Dortmunder Love-Parade-Katastrophe  (http://tagesspiegel.de),s.a. Karl-Martin Dietz"Die Suche nach Wirklichkeit",S 32, Zitate aus Joseph Huber:"Wer soll das alles ändern - die Alternativen der Alternativbewegung"  S12f

5.5b "Gemeinnutz geht vor Eigennutz" zitiert aus 'Anthroposophie weltweit' Artikel von Michaela Glöckler und Justus Wittich: 'Individuelle Entwicklung und soziale Fähigkeiten'

55.c Zu der Gliederung der 'Philosophie der Freiheit' siehe Kurt E.Becker/Hans-Peter Schreiner: "Freiheit und Handeln - Aspekte einer ganzheitlichen Alternative für die Zukunft" in "Anthroposophie heute" (dieselben). Die Verfasser lehnen sich an Hannah Arendt an: "Vita activa oder vom tätigen Leben"

5.6Bodo von Plato (Vorstand der AAG-Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in AGiD-Aktuell 12/2011):..."Menschen, die anfangen, sich selbst zu erziehen, an sich zu arbeiten, entwickeln einen Dialog mit sich selbst als Kultur. Die erste Folge dessen sei meistens nicht, daß jemand 'besser' werde, sondern vielmehr zeigten sich eher seine problematischen Seiten, Defizite und Unfähigkeiten"...(Das dürfte auch der Grund sein, daß viele Menschen mit der Selbsterziehung warten, bis sie durch das Leben von außen darauf gestoßen werden, sei es durch Krankheit oder durch die soziale Umgebung)...."Beobachte man den alltäglichen Umgang mit sich selbst, habe das ein System. Es stelle sich die Frage, ob man Freude daran finden könne, was man selbst erkannt und entschieden habe mit Verantwortung, ob man selbst handle nach eigener Entscheidung oder ob man seine Lebensthemen regeln lasse z.B. von Psychologen oder Priestern. So könne man sagen, es sei ein gutes Zeichen, wenn eine Gesellschaft, die an sich arbeite und nach Erkenntnissen suche, konfliktreicher lebe"... (s.a. 13.1a)

5.7  in Karl-Martin Dietz:"Die Suche nach Wirklichkeit"

5.8aDieter Brüll:"Bausteine für einen sozialen Sakramentalismus"Kap. 3,6 - S 164

5.8bDieter Brüll:"Bausteine für einen sozialen Sakramentalismus"Kap. I,4 - S49 und Kap. I,2 - S27

5.9Zu dem Geist, der in verschieden gearteten Arbeitsgemeinschaften waltet, findet sich Ausführliches bei Bernard Lievegoed:"Soziale Gestaltungen am Beispiel der Heilpädagogik". B.Lievegoed gründete zusammen mit Hans von Sassen das"NPI", das Niederländisch-Pädagogische Institut, das von Regierungskreisen in Holland angeregt wurde, um in der Berufsbildung und in Betrieben eine zeitgemäße Organisationsentwicklung zu begleiten und zu gestalten. Das NPI schaut heute auf eine erfolgreiche und segensreiche Arbeit durch kompetente Mitarbeiter zurück. Auch in Großbetriebe wurde es zur Organisationsentwicklung berufen, nicht zuletzt durch die Techniken, die durch die Mitarbeiter des NPI in der Konfliktlösung entwickelt wurden. Das sind zu nennen Lex Bos, Geert-Jan van Avelingh, Jaques Moens, letztere alle Holländer. Heute ist einer der namhaftesten Betriebsberater der Österreicher Friedrich Glasl, von dem es eine Reihe von Veröffentlichungen gibt.

6.0GA 166, Manfred Schmidt-Brabant in"Das gefährdete Ich", S65

6.1aGA 293, über Ahnung, Vorsatz und Entschluß; GA 26 "Anthroposophische Leitsätze" Nr. .... Die Aussage, daß der Wille die Welt weiterbringt, stammt originär von Zarathustra - (Avesta, 19.Jascht, übersetzt von Hermann Beckh); s.a. LI, S108 über Epimetheus/Prometheus, S235: das Element des Willens überlagert das der Wissenschaft:"Wissen ist Macht!"S302

6.1bArnold Zeindler"Weihnachten 1977", Beilage in den Erinnerungen an Wilhelm Pelikan, Mitarbeiter der Weleda Schw.Gmünd

6.1cDie Siegel sind der Internetseite von Annette Risel entnommen. Darstellungen und Ausführungen Rudolf Steiners auch inGA K 51"Kleinodienkunst als goetheanistische Formensprache"

GA 13,  im Kap."Die Weltentwicklung und der Mensch"werden diese planetarischen Stufen beschrieben

6.1d Rudolf Meyer: "Goethe, der Heide und der Christ". Hier wird im ersten Teil das Faustische Streben im Zusammenhang mit dem Erdgeist, den er im Pentagramm symbolisiert, behandelt. Im zweiten Teil kommt das Streben, das auch das eigentlich Goethesche Streben ist, nach dem Himmelsgeist - symbolisiert im Hexagramm - zur Sprache. Rudolf Meyer scheidet damit das Leben Goethes in zwei Abschnitte.

6.1e Emil Bock:"Das Zeitalter der Romanik", hier wird deutlich, daß der Ätherbereich bei der romanischen Kirche zwischen dem Viereck - dem Kirchenbau - und dem Dreieck - dem Dachgerüst - erscheint. Dazwischen sind meist bei den romanischen Kirchen die fabulösen mysthischen Darstellungen der Ätherwelt zu finden.

6.2  GA 4, 1. Kapitel

6.3 Lauer I, 2.Teil, 1.Kapitel, S 108 unten

6.4  Barbara Nordmeyer, F.M.Reuschle und Karl König haben solche Biographien zusammengestellt

6.5  Holzplastik von Rudolf Steiner im Goetheanum-Dornach-Schweiz(http://wiki.anthroposophie.net)

6.6  GA 123, S185/6 "Das Matthäus-Evangelium"

6.7Der „Grundstein“ der Anthroposophischen Gesellschaft GA260, 4.Teil(http://anthroposophie.net)LauerII,1,S40"...Allerdings erscheinen und wirken (die Individualitäten) in einem einzelnen Leben nur in sehr beschränktem Maße als Repräsentanten des Menschlichen schlechthin. Sie können sich außerdem im allgemeinen erst im Lauf der Geschichte zu solchen erheben: nur in dem Grade nämlich, als die anfängliche volkhafte und geschlechtsbedingte Gebundenheit überwunden wird und durch die stufenweise Ausbildung einer allgemeinen, einheitlichen Menschenkultur einerseits, durch die zunehmende Verselbständigung der Individualität andererseits die Voraussetzungen hierfür entstehen. Sie können es mit anderen Worten nur in dem Maße, als sie die Vielfalt der räumlich über die Erde ausgebreiteten menschlichen Daseinsformen und diejenige der zeitlich aufeinanderfolgenden Kulturgestaltungen sich geistig anzueignen vermögen. Diese Aneignung ist nicht als eine bloß intellektuelle, sondern als eine existentielle zu verstehen. Dies ist aber ... nur dadurch möglich, daß sie in wiederholten Verkörperungen die ganze Fülle der räumlich und zeitlich verschiedenen Lebens- und Kulturgestaltungen lebensmäßig durchlaufen. Und so bildet es denn auch ein Kernmoment des durch die Steinersche Geistesforschung erweiterten Begriffes vom Wesen des Menschen bzw. des menschlichen Geistes, daß dieser - für die geschichtliche Phase - durch wiederholte Erdenleben hindurchschreitende Individualität gefaßt werden muß...."

6.8  Aus Günther Röschert in "Das Goetheanum" Nr. 22/2011: "Das Osterbuch des Papstes".Günter Röschert bespricht aus seiner großen Kenntnis anthroposophischer und theologischer Zusammenhänge den 2. Teil des Buches von Joseph Ratzinger - "Benedikt XVI.": "Jesus von Nazareth". Zu der zitierten Stelle sagt er, daß diese Sätze das Buch des Papstes auch für anthroposophische Leser ertragreich machen.

6.9aBei dem Apostel Paulus ist das Thema der Ablösung des 'Alten Adams' durch den 'Neuen Adam' thematisiert, s.a. Emil Bock: '"Paulus"

Zur Rosenkreuz-Meditation: GA 13, dargestellt in dem Kapitel:"Die Erkenntnis höherer Welten"

6.9bDieter Brüll:"Bausteine für einen sozialen Sakramentalismus"

6.10Berliner Tagesspiegel 16.2.2011, Leitartikel von Rudolf Appenzeller(http://tagesspiegel.de)

7.1Plato: "Timaios". Plato erfährt von Solon über Atlantis das, was dieser von ägyptischen Priestern zu Sais erfahren hat

7.2GA 11, Erika Dühnfort:"Das Rätsel der Atlantis", Dankmar Bosse:"Die gemeinsame Evolution von Erde und Mensch"; Andreas Delor:"Kampf um Atlantis", "Atlantis - nach neuesten hellsichtigen und wissenschaftlichen Quellen";aber auch Sigismund von Gleich, Ernst Uehli und Karl Heyer haben zum Atlantisrätsel geforscht. Und nicht zu vergessen: GA 11 -'Aus der Akasha-Chronik', und auch Bulwer-Lyttons Roman'Vril', der nach Rudolf Steiner atlantische Verhältnisse rekapituliert.

7.3Moses 6.2. - Die Riesen, die aus der Vereinigung der Göttersöhne mit den Menschentöchtern hervorgingen, waren Riesen in Sachen Lebenskräfte, daher Jehova wohl auch ihre Lebenszeit auf 120 Jahre begrenzte. Man darf sich diese Riesen nicht physisch groß vorstellen, sowenig wie später den Goliath, gegen den David kämpfte. Goliath war physisch eher klein, aber in bezug auf die ätherischen Lebenskräfte eben ein Riese, was auch die überlange Lebenszeit ermöglichte. David dagegen hatte nicht so sehr das damit verbundene Umkreisbewußtsein, sondern ein solches, das klar definierte Punkte in der Welt zielbewußt ins Auge fassen konnte. Daher das Bild der Schleuder, die von David meisterlich gehandhabt wurde (s.a. Emil Bock: "Könige und Propheten")

7.4Manfred Schmidt-Brabant in:"Die Ostseemysterien"  S17ff (http://biobraphien.kulturimpuls.de)

7.5aMit der Zweiteilung der Menschheit wird auch die Dualität von"Altem"und"Neuem"Adam thematisiert. Der"alte"Adam verkörpert die irdisch-werdende Menschheit, der"neue"Adam die wiederum sich vergeistigende Menschheit. Paulus stellt die beiden gegenüber und meint mit dem"Neuen Adam"den Menschen in der Christus-Nachfolge. Dieser ist eine Sache der historisch jüngeren Vergangenheit und auch einer weitesten Zukunft. Beim Beginn der Verkörperungen der alten Adam-Menschheit verblieb eine geistige Potenz der Menschheit im Zustande der Nichtverkörperung und vermittelte dabei die gefährdete Beziehung der Erdenmenschheit mit dem Christus. Diese geistige Menschheitspotenz wird "Adam Kadmon"genannt (GA 152"Vorstufen zum Mysterium von Golgatha")

7.5b (in den christologischen Vorträgen Rudolf Steiners, die GA-Nr. wird noch ermittelt)

7.5cGA 148

7.6  GA 108, S320 "Die Beantwortung von Welt- und Lebensfragen durch Anthroposophie"

7.7 Kali Yuga ~ 3000 vC - 1899 nC(http://wikipedia.org)

7.8  Edward Bulwer-Lytton:"Der Untergang Pompeijs"

7.9 Emil Bock: "Die 3 Jahre"(http://wiki.anthroposophie.net)

7.10  Joh. 15.15

7.11Frank Teichmann:"Der Mensch und sein Tempel - Ägypten", S92

7.11a GA 110, 7.Vortrag vom 16.4.1909, Düsseldorf

7.12aWerner Schüpbach:"Der Arabismus - seine historischen und spirituellen Hintergründe und sein Fortwirken in der Gegenwart"S52 

7.12bEmil Bock:"Schwäbische Romanik"- Besprechung der Südseite des Turmes der Hirsauer Klosterkirchenruine

7.13GA 31, S255f -Soziologisches Grundgesetz: ..."Die Menschheit strebt im Anfange der Kulturzustände nach Entstehung sozialer Verbände; dem Interesse dieser Verbände wird zunächst das Interesse des Individuums geopfert; die weitere Entwicklung führt zur Befreiung des Individuums von dem Interesse der Verbände und zur freien Entfaltung der Bedürfnisse und Kräfte des Einzelnen...". S.a.LauerI

7.14aFred Poeppig: "Ursymbole der Menschheit"(http://biographien.kulturimpuls.de)

7.14bFriedrich Schiller: "Das Lied von der Glocke"

7.15Friedrich Hegel: "Wissenschaft der Logik", aus Wolfgang Held: Goetheanum Nr. 15/16 2011 - "Der Ruf des Lebens"

7.16Ernst Uehli:"Die drei großen Staufer" - Friedrich I. Barbaross", Heinrich VI., Friedrich II.: ...Der deutsche Kaiser übte seine legitim gewordene Herrschergewalt und sein kaiserliches Amt als höchster Rechtsträger des 'Reiches' aus in Fortsetzung und Erneuerung der antiken römischen Kaiserwürde und mit der Geltung der römischen Rechtsbegriffe. Man vergegenwärtige sich aber den grundsätzlichen, tiefgehenden Unterschied, der zwischen dem römischen Augustus, dem divus, und dem deutschen, zum römischen Kaiser gesalbten Kaiser bestand. Jene antiken Herrscher und Cäsaren waren geborene Römer, die deutsch-mittelalterlichen Könige, welche Titel, Würde und Rechte der antiken römischen Kaiser übertragen erhielten, germanische Stammesfürsten, in deren Blut die nibelungischen Instinkte saßen und sich auszuwirken trachteten.. Nachdem durch die Kaiserkrönung Karls des Großen die Vereinigung der nibelungischen Urinstinkte mit der römischen Kaiserwürde stattgefunden hatte und das deutsche Reich sich herausbildete, war es gegeben, sich der Kaiserwürde und -.rechte zu bedienen, um die Weltherrschaft zu verwirklichen. Die deutsch-mittelalterliche Kaiserwürde erhielt zudem nicht einen römischen, sondern einen deutsch-mittelalterlichen mystischen Begriffsinhalt..." S66

Bezüglich der Berührung mit der Gralsgeschichte s. S93/94

7.17Günther Anders: "Die Antiquiertheit des Menschen"

7.18aGA 4, 9.Kapitel, S138/139

7.18bGA 31, S136/7/8/9 aus dem Aufsatz:"Papsttum und Liberalismus"

7.19GA 13,in dem Kapitel "Die Weltentwicklung und der Mensch" benennt Rudolf Steiner eine solche "Pause" mit dem aus der theosophischen Nomenklatur entnommenen Begriff des "Pralaya"- sinngemäß: Weltenschlaf

7.20  GA 5115, Friedrich von Hardenberg alias "Novalis"."Hymnen an die Nacht"

7.21  Frans Carlgren: "Die Unregierbarkeit der Staaten"(http://geistesleben.urheber.de)

7.22Lex Bos:"Anthroposophie, Mystik und New Age".Lex Bos war Mitarbeiter im "NPI" -Niederländisch-Pädagogisches-Institut. Als solcher hat er eine bescheidene Ernsthaftigkeit vorgelebt, die seinesgleichen sucht. Seine knappen Formulierungen sind eben dies, wovon das Zitat handelt:"Lichtblicke!"

7.23GA 118"Das Ereignis der Christus-Erscheinung in der ätherischen Welt"

7.24"Die große Runde des Maya-Kalenders" in"Sternkalender 2012/13"Verlag am Goetheanum

7.25GA 4, Untertitel:"Seelische Beobachtungsresultate nach naturwissenschaftlicher Methode"

7.26GA 10,"Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten",s.a. den Sonderdruck"Die Nebenübungen".Dort wird geschildert, wie eine gesunde Verfassung und Harmonisierung der Seelenkräfte von Denken, Fühlen und Wollen; aber auch die zwischen Selbst- und Weltbezug geübt werden kann. Das Ziel ist die harmonische, in sich geschlossene und gleichzeitig weltoffene Persönlichkeit. Das mag als ein in sich gegensätzliches Ideal erscheinen, kann aber so wie in den vorhergehenden Betrachtungen des Sechssterns als ein Bild für die Versöhnung polarer Welterscheinungen aufgefasst werden.(s.a.1.2)

7.27GA 9, Vorwort - Zitat Johann Gottlob Fichte; GA25, S15

7.28Lauer I, S165ff und Lauer III, S42über die vorgeschichtliche Zweiteilung der Menschheit

7.29Berliner Tagesspiegel 21.2.2011, Artikel über Rudolf Steiner anläßlich seines 150. Geburtsjahres von Ernst Piper, zitiert aus der Biographie von Heiner Ulrich:"Rudolf Steiner: Leben und Lehre"C.H.Beck, Mchn. 2011(http://tagesspiegel.de)

7.30Lorenzo Ravagli:"Strittige Wissenschaft",in"Das GoetheanumNr. 10/2011(http://dasgoetheanum.ch)

7.31Thürkauf, Prof.Max:"Pandorabüchsen der Wissenschaft", "Wissen ist noch lange nicht Weisheit", "Die Tränen des Herrn Galilei"  u.a.

8.1 GA 4, 9.Kap.; Emil Bock:"Paulus und sein Zeitalter" (http://wiki.anthroposophie.net)

8.2 Rolf Henrich:"Der vormundschaftliche Staat - Vom Versagen des real exitstierenden Sozialismus"(April 1989)

8.3Vitamin B steht im Volksmund für den Karrieretyp, der sich durch Beziehungen, welcher Art auch immer, in einer Hierarchienleiter oder im öffentlichen Ansehen nach oben bringt.

8.4a Kurt E.Becker und Hans-Peter Schreiner: "Anthroposophie heute", im Kapitel"Freiheit und Handeln - Aspekte einer ganzheitlichen Alternative für die Zukunft"S201

8.4b Christoph Strawe in "Sozialimpulse" I/13, S 5: 'Neue Gemeinschaft, Gleichheit und Freiheit, Vertragswesen'

8.4c Götz Werner:"Das Grundeinkommen"(http://unternimm-die-zukunft.de)

8.5 GA 36, S85 - aus Johannes Kiersch:"Steiners individualisierte Esoterik einst und jetzt"entnommen

8.6 GA 31, S174

8.7 GA 13:"Die Geheimwissenschaft im Umriß", S...;GA 23:"Die Kernpunkte der sozialen Frage..., Kap."Internationale Beziehungen";GA 144:"Die Mysterien des Morgenlandes und des Christentums".S.a.Kap. 15

"Gralssucher" sind z.B.:

Mario Betti:"Wer ist der Gral?"

Gerhard von dem Borne:"Der Gral in Europa"

Konrad Burdach:"Der Gral"

Michael Eschborn:"Karlstein"

Wolfgang Greiner:"Grals-Geheimnisse"

Lothar Greub:"Die Wirklichkeit des Gral"

Häussler, Friedrich:"Klingsor"in"Das Goetheanum", Jahrgang 17, Nr. 19

Bernard C.J.Lievegoed:"Mysterienströmungen in Europa und die neuen Mysterien"

Rudolf Meyer:"Der Gral und seine Hüter"

Friedrich Oberkogler:"Parsifal"

Fred Poeppig:"Wege zum heiligen Gral"

Miha Pogacnik in"Die Drei" 9/2012:"Von Idriart zu Terra Parzival"

Otto Rahn:"Kreuzzug gegen den Gral"

Manfred Schmidt-Brabant/Virginia Sease:"Compostela"

Walter-Johannes Stein: "Weltgeschichte im Lichte des Heiligen Gral"

Frank Teichmann:"Der Gral im Osten"

Ernst Uehli:"Eine neue Gralssuche"

Alle zusammen geschaut ergeben wohl ein imaginativ-reales Bild vom Geheimnis um den Gral, wenn man noch die mittelalterliche Literatur dazunimmt vonWolfram von Eschenbach, Chretien de Troyes und Robert de Boron (letzterer:) "Le Roman du Saint Graal",herausgegeben in Deutsch von Konrad Sandkühler:"Die Geschichte des Heiligen Gral";E.Hucher:"Le Grand Saint Graal"herausgegeben in Deutsch von Wilhelm Rath.

Und nicht zu vergessen die inspirierte Fassung von Richard Wagners Bayreuther Bühnen-Weih-Festspiel:"Parsifal"

8.8 Miha Pogacnik vom ehemaligen"Idriart"


 Anklicken:  Anmerkungen II: 9.1-Ende