Über den Johannesbau in Dornach
Ansprache in Wien vor dem Vortrag 14. April
Bevor ich heute zu dem Vortrag selber komme, möchte ich ein paar Worte an Sie richten, die nur besagen wollen, daß wir in diesem Jahr leider nicht, so wie in den verflossenen Jahren, in der Mitte des Sommers die Veranstaltungen haben werden, die sonst in München stattgefunden haben, da die nächste derartige Veranstaltung eben schon im Johannesbau stattfinden soll und dieser Bau sich etwas länger hinauszieht, als ursprünglich hat gedacht werden können. Es steht zu hoffen, daß wir in den letzten zwei Monaten dieses Jahres so weit sein werden, daß dann eine feierliche, festliche Eröffnung des Johannesbaus stattfinden kann.
Dieser Bau macht uns ja mehr Arbeit, als man sich gewöhnlich vorstellt, und Sie werden es daher begreiflich finden, daß jetzt schon einmal eine gewisse Zeit hindurch die persönlichen Besprechungen ausfallen mußten.
Für unsere lieben österreichischen Freunde ist es ganz gewiß in vieler Beziehung nicht leicht gewesen, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß der Johannesbau in so großer Ferne liegt. Allein, trotzdem ich jetzt nicht in der Lage bin, das des weiteren auseinanderzusetzen, denn dazu mangelt die Zeit, so war es eben schon einmal so, daß uns Karma dazu geführt hat, den Johannesbau dort zu errichten, wo er errichtet wird, und das wird gut sein.
Für unsere lieben österreichischen Freunde ist es ganz gewiß in vieler Beziehung nicht leicht gewesen, sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, daß der Johannesbau in so großer Ferne liegt. Allein, trotzdem ich jetzt nicht in der Lage bin, das des weiteren auseinanderzusetzen, denn dazu mangelt die Zeit, so war es eben schon einmal so, daß uns Karma dazu geführt hat, den Johannesbau dort zu errichten, wo er errichtet wird, und das wird gut sein.
Es wird uns ja schon vor Augen stehen müssen, daß wir in diesem Bau eine Art Zentralstätte und Wahrzeichen unserer spirituellen Bewegung sehen. Was für den einen weit ist, ist für den anderen nahe; das ließ sich von vornherein nicht anders machen. Es steht aber doch wohl zu hoffen, daß auch unsere österreichischen Freunde Mittel und Wege finden, durch persönliche Anwesenheit bei der entsprechenden Veranstaltung des Johannesbaues dieses Wahrzeichen unserer anthroposophischen Bewegung als das ihrige, ich möchte ausdrücklich sagen, zu erleben. Es ist in Wirklichkeit nicht nur ein Wahrzeichen durch (S182) das, was es sein wird als Monumentalbau, sondern es ist gewissermaßen ein Wahrzeichen dadurch, daß es, wenn es wirklich zustande kommt, nur zustande kommen kann und konnte durch das, was als große Opferwilligkeit einiger unserer Freunde geleistet wurde, die wirklich das Äußerste an Opferwilligkeit geleistet haben, um den schwierigen und vor allen Dingen kostspieligen Bau, so wie er nun einmal sein soll, zu Ende zu bringen.
...wird fortgesetzt
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Daniel van Bemmelen: Bilder des 'Ersten Goetheanum'





