II,14 Jahrhundertwende - Jahrtausendwende

   Das Bedeutsame der kommenden Jahrhundertwende ist, daß sie zugleich eine Jahrtausendwende ist. Wir verlassen das zweite Jahrtausend christlicher Entwicklung und treten in das dritte ein. In der Wiederholung vorchristlicher Zeiten treten wir damit in das Abrahamitische Zeitalter ein, das der Menschheit nach Rudolf Steiner Großes bringen soll. Und dieses Jahrtausend wird gleich von dem entscheidendsten Kampf eingeleitet, der jemals in der Menschheit mit den Widersachermächten ausgefochten wurde. Auch die Apokalypse, wenn man sie spirituell versteht, spricht von dieser Wende. In den sieben Briefen, sieben Siegeln, den sieben Posaunen und sieben Zornesschalen werden, wie Rudolf Steiner in dem Zyklus über die Apokalypse darstellt, große Zeitepochen geschildert. Wie die sieben Töne der Oktave - der achte ist nur eine Wiederholung des ersten Tones auf höherer Stufe - immer die gleichen sind in den niederen oder höheren Tonlagen, so gelten beispielsweise S61 die sieben Posaunen für größere, aber auch kleiner Epochen. Dann würde die fünfte Posaune am Ende des 17. Jahrhunderts beginnen, die sechste die Zeit von ca. 1841 bis zum Jahre 2000 umfassen und die siebente Posaune mit dem Beginn des neuen Jahrhunderts anfangen. Diese letzten drei Posaunen, die 5., 6. und 7. Posaune werden in der Offenbarung auch die drei "Weherufe" genannt. Wir stehen also im zweiten "Wehe" und gehen dem dritten "Wehe" entgegen.

   Vorher, vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, fand in den geistigen Welten die himmlische Schule statt, in der Michael seine Schüler in die kosmische, durchchristete Weltenweisheit einführte als eine Vorbereitung auf die kommende entscheidende Auseinandersetzung mit den ahrimanischen Gewalten: "Es war etwas Ungeheures, etwas, was die ahrimanischen Dämonen auf der Erde gerade im 15., 16., 17. bis ins 18. Jahrhundert hinein in allertiefster Weise beunruhigte" (Arnheimer Vorträge GA). Während Michael in seiner Schule seinen Schülern die geistigen Zusammenhänge "ins intelligente Bewußtsein, in die Bewußteinsseele hinaufhob", was früher in anderer Weise nur der Verstandesseele und der Empfindungsseele zugänglich war, begründete Ahriman eine spirituelle Gegenschule in der Sphäre unmittelbar unter der Erdoberfläche. Sie diente der intensiven Vorbereitung seine Inkarnation auf Erden und der Ereignisse am Ende des Jahrhunderts, anfangs des dritten Jahrtausends. Das dauerte bis ins 18. Jahrhundert hinein, damit beginnt die Zeit der drei Weherufe, die irdischen Auswirkungen dessen, was Ahriman in seiner unterirdischen Schule vorbereitet hat. Der zweite Weheruf beginnt mit den Ereignissen um 1840, von denen ich ausführlicher geschrieben habe. Ahriman legt überall die Samen, die am Ende des Jahrhunderts für ihn aufgehen sollen. Michael begründet seine Zeitenherrschaft, um die Mächte der Finsternis in ihren Schranken zu halten. Wir stehen noch im zweiten Wehe, in der Zeit, in der die beiden furchtbaren Weltkriege das Antlitz der Welt vollkommen veränderten, also in der sechsten Posaune, die in wenigen Jahren zum dritten Wehe, zur siebenten Posaune überwechseln wird. Mit dem dritten Wehe beginnt der Höhepunkt des Geisteskampfes, der entscheiden wird, welche Richtung die Menschheit einschlagen wird. Es wird keine leichte, sondern eine harte Zeit, eine Zeit des "Wehe" sein.

  Ich möchte auf einen Ausspruch in der Apokalypse in diesem Zusammenhang hinweisen. Als man zum ersten Mal Rudolf Steiner sprechen hörte über die Ereignisse um die Jahrhundertwende, daß alle, welche zur Michaelströmung gehören, sich am Ende des Jahrhunderts wiederverkörpern würden, diejenigen S62 also, welche im 20. Jahrhundert verkörpert waren, und diejenigen, die als Platoniker schon lange in der geistigen Welt weilten, um an dem Entscheidungskampfe, der dann stattfinden wird, teilzunehmen, da ging einem eine Ahnung auf, daß nicht unsere Zeit, so wichtig sie auch ist, die entscheidende sein wird, sondern die Zeit, die mit der Jahrhundertwende beginnt. Unsere Zeit, die Zeit von 1841 bis 2000, die Zeit der sechsten Posaune, brachte den Beginn der Michaelherrschaft, brachte die Anthroposophie als eine Offenbarung der Mysterien der göttlich-geistigen Welten, brachte damit den Menschen, die das aufnahmen, eine vollkommen neue Anschauung der Welt und des Menschen. Und doch erkannte man, daß die Zeit, welche dann kommen wird, für die Menschheit die allerwichtigste sein wird. Sie wird uns den härtesten Kampf mit Ahriman bringen, aber auf der anderen Seite auch die Möglichkeit des Gewahrwerdens des ätherischen Christus. Diese Offenbarung des ätherischen Christus wird uns höchste Erkenntnisse und Kräfte bringen, wenn wir ihr bewußt entgegengehen: der Zeit also - apokalyptisch gesprochen - der siebenten Posaune.

   Es ist nun merkwürdig, wenn wir in der Apokalypse lesen, wie die Periode der sechsten Posaune beschrieben wird, daß wir dort einen eindringlichen Hinweis auf die Wichtigkeit der Zeit der siebenten Posaune finden, auf die Zeit also nach der Jahrhundertwende. In der Offenbarung beginnt die Epoche der 6. Posaune, nachdem gesagt wurde: "Der erste Weheruf ist vorbei: Siehe es werden zwei weitere Weherufe folgen" (9. Kapitel). Sie wird beschrieben bis zu dem Worte: "Der zweite Weheruf ist vorbei, ein dritter nahet schnell". Im 10. Kapitel der Offenbarung, noch zur Zeit der 6. Posaune, im zweiten Wehe, wird von dem "anderen Engel mit großer Stärke" gesprochen, dessen "Antlitz leuchtete wie die Sonne". Es ist der Erzengel Michael. Er hält in der Hand ein offenes, also nicht mehr versiegeltes Buch, welches die Weltenweisheit enthält, welche in der Zeit der 6. Posaune, von 1841 bis zum Jahre 2000, den Menschen verkündet werden soll. Er will aber den Menschen noch eine besondere Botschaft übermitteln, eine Botschaft, die sie unbedingt wissen müssen. Daß diese Botschaft besonders wichtig ist, zeigt sich daran, wie sie eingeleitet wird: "Und der Engel, den ich sah, wie er zugleich auf dem Meere und dem festen Land stand, erhob seine rechte Hand zum Himmel und schwor im Namen dessen, der das Leben der Welt durch alle Äonen trägt, der den Himmel erschaffen hat und alle Wesen in ihm, dazu die Erde und alle Wesen auf ihr und das Meer und alle Wesen in ihm". Und dann folgt die Botschaft: "Es ist keine Zeit mehr! In den Tagen des siebenten Engels, wenn er die Posaune erschallen läßt, dann wird sich das Mysterium Gottes S63 erfüllen, wie er es seinen Dienern, den Propheten verkündet hat." Und in der Schilderung der siebenten Posaune heißt es: "Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan und der Altar des Gottesbundes wurde sichtbar im Tempelheiligtum. Und es zucken Blitze, Stimmen ertönen, Donner rollen, die Erde erbebt und ein gewaltiger Hagelschlag erfüllt die Luft" (Apokalypse 11). Überträgt man diese imaginativ-bildhafte Sprache unter Berücksichtigung des hier darüber Gesagten in unsere Sprache, dann bedeutet es, daß in der Zeit der siebenten Posaune für die dann auf Erden weilenden Menschen das Tor zur geistigen Welt aus den entwickelten neuen Fähigkeiten weit geöffnet sein wird und sie das Mysterium dieser Welt sehen werden. Es wird eine Zeit sein, wie man sie sich härter kaum vorstellen kann, eine Zeit von Blitzen und Donnern, von Erdbeben und unheimlichen Wetterschlägen - und Stimmen werden hörbar werden, nicht von Menschen, sondern aus einer höheren Welt. Es wird offenbar werden, wie Menschen und Götter zu einem großen Werk verbunden sind.

   Um auf einen anderen Zusammenhang der Zeit der siebenten Posaune in der Gegenwart zu kommen und damit zu einer tieferen Bedeutung der Ereignisse, denen wir entgegengehen, kann man sich erinnern, daß die 7. Posaune bei Paulus und dann auch im Christentum eine große Rolle gespielt hat. Paulus bezieht die 7. Posaune auf eine große Zeitepoche, auf eine Epoche, die das Ende des Raumes und der Zeit einleitet: "Wir werden alle verwandelt werden und zwar plötzlich zur Zeit der siebenten Posaune". An der Schwelle, wo die Zeit übergeht in die Ewigkeit, findet das Weltgericht statt, die Scheidung der Menschen in die, welche den Weg des Christus gehen, und diejenigen, die den Weg Ahrimans gehen.

    Große und kleine Zeitepochen, Schwellenübergänge, die unter demselben Zeichen stehen, sind miteinander verwandt. So offenbaren auch diese beiden Zeitepochen der 7. Posaune, die große und die kleinere, ein Gleiches, natürlich jede Epoche in ihrem Maßstab. Beide Epochen sind Schwellenübergänge. Was im großen Schwellenübergang sich vollziehen wird, wenn der äußere Himmel und die äußere Erde vergehen und alles wieder ins Spirituelle zurückgeht, das vollzieht sich vorbereitend auch in der kleinen Epoche: neue Hellseherkräfte werden in natürlicher und esoterischer Entwicklung wach in den Menschen, damit sie fähig werden im Geiste zu leben; selbst Ahriman beginnt die Menschen hellsichtig zu machen. Das Denken wird durch die innere geistige Entwicklung unabhängig vom physischen Leib, vom Gehirn, damit es mit in die Geisteswelt genommen werden kann. Auch Ahriman macht das Denken unabhängig vom Leibe. Die Entstehung eines kosmischen Bewußtseins, das der Mensch mehr und mehr in sich beleben muß, braucht einen Träger, der durch S64 das Mysterium von Golgatha durch Christus bereitet wurde: das Phantom, den Auferstehungsleib. Auch Ahriman bereitet einen ätherischen Leib vor, der den Menschen ahrimanische Unsterblichkeit geben soll. Die Stunde des "Weltgerichtes", welches die Scheidung der Geister bringen wird, beginnt bereits in der kleinen Epoche der siebenten Posaune und wird beendet in der großen Epoche der siebenten Posaune. Es mag ein Bild dafür sein, daß bei dieser Jahrhundertwende auch eine kleine und eine große Epoche, nämlich eine Jahrhundert- und eine Jahrtausendwende zusammenfallen. Etwas von dem großen dramatischen Weltenernst der letzten Posaune durchdringt und erfüllt auch die kleinere, aber für die Menschheitsentwicklung wichtigste Epoche. In ihr beginnt bereits das Ertönen der letzten Posaune! Hier fällt die Entscheidung, das andere ist Vollzug. Nach dem Ausspruch Rudolf Steiners kommt es diesmal entscheidend auf die Menschen an. Selbst das helfende Eingreifen der Geisteswelt hängt vom rechten Tun der Menschen ab.

   Überlegt man, was man in der kurzen Zeitspanne - aber es sind trotzdem noch 25 Jahre -, die bleibt bis zum Ende des Jahrhunderts, noch tun kann, dann sind, so glaube ich, zwei Dinge vor allem wichtig: einmal, den Versuch zu machen, ein möglichst sachliches Bild zu erlangen, wie die äußere Welt wohl um diese Zeit aussehen wird, nicht allein aus dem Denken, sondern aus den Tendenzen, die man heute deutlich wahrnehmen kann. - Und dann sich klar zu werden, welche Anstrengungen die geistige Welt machen mußte, damit alle diese Ereignisse auf der Erde sich richtig vollziehen konnten und sich noch vollziehen sollen. Schaut man zunächst einmal auf das äußere Geschehen. Wir wissen nicht genau, wie die Welt am Ende des Jahrhunderts aussehen wird. Aber einiges zeichnet sich in der Gegenwart doch deutlich ab, was gewachsen ist und weiterwachsen wird.

   Voraus muß man sich klar sein, daß hinter allem wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Leben Geistwesen mitwirken. Ohne dieses ernstzunehmen, bleibt man im Dunkel der Ereignisse stecken. So haben z.B. die zurückgebliebenen ahrimanischen Engel heute eine ungeheure Macht. Sie wirken ohne jede Rücksicht auf die Freiheit der Menschen, so daß wichtige Ereignisse in der Außenwelt gar nicht durch die Menschen geschehen, sondern durch diese Engelwesen. Auf der anderen Seite wirken michaelische Geistwesen, welche den freien Menschen voll berücksichtigen. Das ist die geistige Realität in den Ereignissen, die wir um uns herum wahrnehmen.    Der Kommunismus, der seit seiner Realisierung in Rußland, also seit 1917, gewachsen ist, der sich große Teile Asiens erobert hat und weiter erobern S65 wird, der versucht, in Europa stärker voranzukommen und ebenso in den westlichen Völkern, wird am Ende des Jahrhunderts, wenn keine einschneidenden Ereignisse geschehen werden, den Großteil der Erde beherrschen. In all dem, was in den letzten Jahren sich als steigende Kriminalität, Kidnapping, Bombenexplosionen, Mord an unschuldigen Kindern, an Terrorismus, Anarchismus, Gewalttaten und Brutalitäten entwickelt hat, muß man nicht nur das Wirken der Erdenmenschen sehen, sondern auch der Toten, die mit materialistischen Gedanken zur Geisteswelt aufstiegen. Das wird bis zum Ende des Jahrhunderts die Formen eines Kampfes Aller gegen Alle annehmen. Und immer lauert auch das "Gespenst des Römischen Reiches", welches heute eine Gefahr in allen Völkern ist. Jedes Volk will sich mächtig machen, mächtiger als die anderen, wenn möglich zum mächtigsten der Welt. Nach innen wird ein solches wiedererstehende "Römische Reich" alle Menschen zu fügsamen Werkzeugen der Führung machen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird es die stärksten Zwangsmittel anwenden. Nach außen muß es Angst und Schrecken durch die Anhäufung und die Gewalt furchtbarster Vernichtungsmittel erzeugen, muß den Willen entwickeln, sich zum absolut herrschenden Volk auf Erden zu machen.

   Vieles wird von dem abhängen, was auf dem geistig-religiösen Felde sich entwickeln wird, besonders in Amerika. In der Entwicklung der Religionen in Amerika fällt eines besonders auf: das ist das Wachstum der katholischen Kirche. 1840 zählte die katholische Bevölkerung etwa eine Million, 1971 zählte sie 48 Millionen (48.215.000). Es waren 1971 6 Kardinäle, 26 Erzbischöfe, 235 Bischöfe und 59.803 Priester in Amerika tätig. Sie ist damit die größte Kirche. Natürlich ist die evangelische Bevölkerung, die ja mehrere Kirchen umfaßt, stärker als die katholische. Aber wie lange noch? Es mehren sich in den protestantischen Kirchen Spaltungs- und Erlahmungserscheinungen. In allem, was Amerika in letzter Zeit durchgemacht hat und noch durchmacht, wie die Niederlagen in Asien mit dem Rückzug aus einem Großteil dieses Gebietes, wie die Watergate-Affäre, die ständige Energiekrise, die Inflation und Rezession, haben wir mehr zu sehen, als nur die äußeren Geschehnisse. Es wird dem Wachwerden Amerikas dienen. Die USA werden auf dem äußeren wirtschaftlichen und politischen Felde führend werden. Solange das aus einem wirklich echten demokratischen Wollen geschieht, wird es eine regulierende Macht ausstrahlen; es wird auf dem geistig-kulturellen Gebiet, auf dem religiösen Felde eine freie Entfaltung möglich bleiben. Regen sich aber in mehr und mehr Menschen die Tendenzen des "Römischen Gespenstes", dann wird das zu einer der Menschheit sehr gefährlichen Entwicklung führen. Deshalb geht das eigentliche Ringen um das geistige Erwachen im Westen. S66

   Wenn man nun zurückblickt auf die Ereignisse, die sich vom Beginn der Michaelszeit bis etwa zum Tode Rudolf Steiners vollzogen haben, wenn man sich also vergegenwärtigt, was alles dazu geführt hat, um die Geisteswissenschaft auf Erden zu realisieren, so daß eine große Anzahl Menschen sich damit durchdringen konnte, dann wird man gewahr, welche großen Vorbereitungen, und zwar durch Jahrhunderte hindurch, getroffen werden mußten. Es mußte Michael seine vorchristliche Tätigkeit nach dem Mysterium von Golgatha grundsätzlich wandeln, um seine Zeitherrschaft 1879 im neuen Sinne beginnen zu können. Er mußte die mit ihm Verbundenen durch übersinnliche Belehrung vorbereiten. Es mußte Christus in der Menschheit seine Passion erleiden, um im zweiten Golgatha-Geschehen die Auferstehung seines Bewußtseins im erwachten Menschen zu erfahren. Es mußte dadurch das Ereignis der ätherischen Erscheinung des Christus vorbereitet werden und die neuen Fähigkeiten, ihn zu schauen, mußten in den Seelen heranreifen. Es mußte der Eingeweihte zur rechten Zeit auf der Erde verkörpert sein, um die neue Geisteswissenschaft schaffen zu könne; und auch die Menschen, welche sie aufnehmen konnten, mußten auf der Erde verkörpert sein. Überdenkt man dieses umfassende Geschehen, dann wird man die weisheitsvolle geistige Führung, die in all diesen Vorgängen wirkt und schafft, gewahr und die Geistesmacht, es bis ins Erdgeschehen hinunter zu verwirklichen. In diesem Geistgeschehen stehen wir mittendrinnen. Ein Teil dieses gewaltigen Geschehens ist schon Wirklichkeit geworden, ein anderer Teil beginnt Erdenwirklichkeit zu werden. Inwieweit aber das noch Geistige, über uns Webende Wirklichkeit auf Erden werden kann, das hängt auch von denen ab, welche dieses Geschehen erkennen können, und wie stark sie sich dafür einsetzen werden.

   Uns wird dieses Geschehen in seiner immensen Bedeutung für die Menschheit aufgehen, wenn wir uns vergegenwärtigen, daß wir heute in der geistigen Wiederholung des Golgathageschehens, des wichtigsten Ereignisses nach dem Erscheinen des Christus auf Erden, leben. Wir erfahren es als eine Frucht der Opfertat des Christus vor 2000 Jahren. Wir stehen in der Morgendämmerung eines neuen spirituellen Bewußtseins, einer neuen Zeit.


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